| Employer Branding

Gesucht: Mitarbeiter als Markenbotschafter

Zwar verbreiten viele Unternehmen ihre Arbeitgebermarke erfolgreich am Markt, aber viele Mitarbeiter hören bei den Botschaften noch weg.
Bild: Stockbyte

Zwar haben 69 Prozent der deutschen Unternehmen eine Strategie für ihre Arbeitgebermarke, aber nur jedes dritte nutzt die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter. Das geht aus einer Studie von Kienbaum Communications hervor.

Laut der Studie "Internal Employer Branding" bilden bisher nur rund 25 Prozent der Firmen eigene Mitarbeiter zu Markenbotschaftern aus. Nur jedes fünfte Unternehmen organisiert Markenschulungen für die Mitarbeiter oder arbeitet mit internen Brand-Scouts. Befragt wurden 234 Personalverantwortliche aus Unternehmen unterschiedlicher Größen.

Externe Botschaften kommen intern selten an

Das Problem laut Kienbaum: Wenn sich die eigenen Mitarbeiter nicht mit der Arbeitgebermarke identifizieren, seien die Marketingmaßnahmen der Arbeitgebermarke nicht authentisch und ihre Wirkung drohe zu verpuffen. Dabei haben die meisten befragten Unternehmen eine klare Vorstellung von erfolgreichem Employer Branding. Die Arbeitgebermarke soll vor allem dazu dienen, das Unternehmen nach außen attraktiv darzustellen. Das soll zum einen ihre Arbeitgeberattraktivität und Bekanntheit bei den relevanten Zielgruppen steigern, zum anderen wollen Unternehmen so die besten Talente rekrutieren und Stellen mit weniger Aufwand adäquat besetzen.

Ein weiteres Ziel ist die Mitarbeiterbindung. Allerdings hake es hier oft, so die Kienbaum-Experten. Rund ein Viertel der Befragten ist noch auf der Suche nach geeigneten Maßnahmen, um ihre Employer Brand nach innen zu stärken.Offenbar schafften es viele Unternehmen nicht, die externen Botschaften auch intern glaubwürdig zu verbreiten.

Mehr zur Studie gibt es hier.

Schlagworte zum Thema:  Marke, Employer Branding, Marketing

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