10.05.2017 | Leitfaden

So landen Werbemails im Posteingang und nicht im Spam-Ordner

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Bild: Corbis

Schon einfache Maßnahmen helfen, damit Werbemails ihre Empfänger erreichen. André Görmer von Mapp Digital gibt Tipps – speziell für kleine und mittelständische Unternehmen.

Im Leitfaden "Best Practices fürs E-Mail-Marketing" hat Görmer, Leiter der Kompetenzgruppe E-Mail beim Eco-Verband der Internetwirtschaft, zusammengefasst, wie mit einfachen Maßnahmen ein erfolgreiches E-Mail-Marketing aufgebaut werden kann.

Das Ziel der Mailbox-Provider ist, ihre Kunden und ihre eigene Infrastruktur vor unerwünschten Nachrichten zu schützen. Um zu entscheiden, ob eine Nachricht in den Posteingang gehört oder abgefangen wird, sehen sie sich den Absender deshalb genau an. E-Mails, die Empfänger wirklich erhalten möchten, kommen leicht beim Empfänger an. Werden sie geöffnet, angeklickt und weitergeleitet, wirkt sich das zusätzlich positiv auf die Reputation des Absenders aus.

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Werbemails verschicken: Auf Fälschungssicherheit und Verteilerlisten achten

Einfluss auf die Reputation haben auch die verlinkten Web-Adressen und Anhänge. Zusätzlich nutzen die Mailserver externe Reputationsdaten, etwa Blacklists mit IP-Adressen oder Whitelists wie die der CSA (Certified Senders Alliance). Damit Absender nicht von Cyberkriminellen gefälscht werden können, empfehlen die Experten, die Echtheit mit E-Mail-Authentifizierungsprotokollen wie DMARC nachzuweisen. Die Zusammenarbeit mit einem professionellen E-Mail Service-Provider (ESP) schafft dafür die technischen Grundlagen.

Erfolgskritisch sind auch die Verteilerlisten. Diese sollten gut gepflegt werden. Eine gewisse Anzahl Bounces, also unzustellbare Nachrichten, sind akzeptabel, doch sogenannte Hardbounces, permanente Unzustellbarkeiten, sollten Unternehmen schnell aus ihren Listen entfernen. Auf diese Weise lassen sich auch die Spamfilter umgehen.

Auch rechtliche Regelungen müssen werbende Unternehmen unbedingt einhalten. Alle Empfänger müssen den Newsletter aktiv abonniert und eingewilligt haben, die Infos empfangen zu wollen. Die gängigste und zuverlässigste Methode dafür ist das Double-Opt-in-Verfahren. Hierbei erhält der Empfänger nach der Einwilligung eine weitere E-Mail mit einem Bestätigungslink.

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Schlagworte zum Thema:  E-Mail-Marketing, Dialogmarketing, Direktmarketing

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