20.11.2014 | E-Mail-Marketing

So kommen Ihre E-Mails beim Empfänger an

E-Mails sind ideale Instrumente im digitalen Marketing. Wenn Unternehmen sie nicht missbrauchen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die E-Mail bleibt eines der effektivsten und effizientesten Instrumente im digitalen Marketing – wenn Unternehmen die Spielregeln beachten. Wie Sie sicherstellen, dass Ihre E-Mail-Werbung und Newsletter bei den Kunden ankommen, zeigt ein Whitepaper. 

85 Prozent der Nachrichten, die an E-Mail-Provider geschickt werden, werden von diesen als Spam klassifiziert. Und 70 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs im zweiten Quartal 2013 waren tatsächlich Spam. dazu kommt: Sieben von zehn Beschwerden von Empfängern über vermeintlichen Spam beziehen sich auf E-Mail-Nachrichten, die sie eigentlich angefordert oder abonniert haben, jetzt aber nicht mehr beziehen möchten. bei all dem gilt: 80 Prozent aller Spam-E-Mails in Nordamerika und Europa können letztlich auf eine Gruppe von 100 bekannten Versendern zurückgeführt werden.

Grundregeln des E-Mail-Marketing

Diese Zahlen nennt das Whitepaper "Modern Marketer Guide zur Zustellbarkeit von E-Mails" von Oracle. Sie machen deutlich:  Wer mit seinen seriösen Botschaften per E-Mail zu den Nutzern gelangen will, muss alles richtig machen und einige Grundlagen beachten:

1. Double-Opt-in. Lassen Sie sich vom neuen Abonnenten die Registrierung ein zweites Mal bestätigen. Dokumentieren Sie auch diese zweite Einwilligungserklärung. 

2. Setzen Sie eine Willkommensnachricht auf. Erklären Sie den neuen Empfängern ganz genau, was er in Zukunft von Ihnen erwarten kann und erhalten wird.

3. Keine internen Incentives für neue E-Mail-Adressen. E-Mail-Abonnenten müssen von sich aus Interesse zeigen und den Newsletter wirklich wollen. Auf Teufel komm raus von Vertriebsmitarbeitern gesammelte E-Mail-Adressen haben meist eine schlechte Qualität.   

4. Wirklich relevante Inhalte. Wenn Empfänger sich auf den nächsten Newsletter freuen, beschweren sie sich auch nicht über Spam.

5. Aussagekräftige Betreffzeilen ohne verdächtige Formulierungen. Je inhaltsstärker der Betreff, desto größer die Chance, geklickt zu werden. Und wer auf Ausrufezeichen verzichtet sowie auf Formulierungen wie "Nur jetzt", "Schnell zugreifen" etc. landet eher nicht im Spam-Ordner.

Weitere wichtige Tipps, Informationen zum Whitelisting und mehr lesen Sie im Whitepaper, das Sie hier kostenlos downloaden können.

Schlagworte zum Thema:  E-Mail-Marketing, E-Mail-Werbung, Dialogmarketing, Spam

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