14.01.2015 | BVDW

Unternehmen vernachlässigen Erfolgsmessung bei der E-Mail-Kommunikation

Die E-Mail bleibt ein Kommunikationsklassiker.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Hauptsache angekommen. Nach diesem Motto verfahren die meisten Unternehmen bei der E-Mail-Kommunikation. Nur eines von fünf kümmert sich um eine differenzierte Erfolgsmessung. So das Ergebnis einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW).

Mit einer Nutzungsquote von 81 Prozent ist die E-Mail ein Standard in der Geschäftskommunikation. Rund zwei Drittel der Befragten der Studie "Nutzung und Trends in der E-Mail-Kommunikation deutscher Unternehmen“ nutzen sie für Marketing (66 Prozent) und Servicekommunikation (61 Prozent); die konkreten Schwerpunkte hängen dabei stark von der Unternehmensgröße ab.

Um eine Erfolgsmessung über die Zustellung hinaus kümmert sich jedoch nur jedes zweite Unternehmen. Eine Evaluation anhand differenzierter Erfolgskennzahlen führt sogar nur jedes fünfte Unternehmen durch. Immerhin 18 Prozent planen die Einführung einer solchen Erfolgskontrolle. Häufigste Kriterien derjenigen, die Kampagnenerfolge messen, sind Klicks (22 Prozent) und Öffnungen (27 Prozent).

Den besten Ruf genießt die E-Mail trotz ihres häufigen Einsatzes nicht. 81 Prozent der befragten Unternehmensvertreter sind der Meinung, dass das Sicherheitsgefühl verbesserungswürdig ist. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) kümmert sich aktuell darum, Maßnahmen zu ergreifen, um die E-Mail-Kommunikation sicherer zu gestalten. Drei Viertel (73 Prozent) nutzen dazu gängige Sicherheitsstandards, jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) setzt technische Lösungen ein, um gefälschte E-Mails zu erkennen.

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Schlagworte zum Thema:  Direktmarketing, E-Mail-Marketing, Kundenservice

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