19.02.2015 | E-Commerce

So geht Usability auf mobilen Endgeräten

An schlecht gestalteten mobilen Websites können User verzweifeln.
Bild: Haufe Online Redaktion

"Nur dabei sein" war gestern. Inzwischen sollen auch im mobilen Web Umsätze generiert werden. Dies funktioniert aber nur mit einer mobil-optimierten Website. Worauf es in Sachen Usability bei kleinen Bildschirmen ankommt, erklärt ein Leitfaden von M-Pathy.

Immer häufiger greifen Onliner zu Smartphone oder Tablet. Bei den Surfern sind die kleinen Geräte etabliert, weshalb es sich Unternehmen nicht mehr leisten können, die User Experience durch eine schlechte Usability zu gefährden. In ihrer täglichen Arbeit würde sie immer wieder vermeidbare Fehler entdecken, sagt Juliane Hartmann, Managing Director des Usability-Experten M-Pathy, die es den Besuchern unnötig schwer machten. In einem Leitfaden wurden deshalb typische Konversionshürden unter die Lupe genommen.

Zu den Hauptgründen, weshalb Nutzer mobilen Websites schlechte Noten geben, gehören eine unübersichtliche beziehungsweise benutzerunfreundliche Gestaltung (58 und 36 Prozent). Jeweils etwa ein Viertel musste schon einmal zu viel scrollen, um an die gewünschten Informationen zu gelangen, die sie dann auch noch als eher unrelevant beurteilten. Auch die Ladezeit empfand jeder Fünfte als zu lang.

Die Experten raten deshalb, Aufbau und Inhalte einer mobilen Website sinnvoll zu reduzieren. Neben der Reduzierung aufs Wesentliche, gehören dazu auch ein klares Schriftbild, eine Schriftgröße, die zur Bildschirmgröße passt und die Sichtbarkeit aller wesentlichen Elemente trotz Platzmangel.

Weil mobile Geräte unterwegs genutzt werden, sollten Eingaben während einer Fahrt oder während des Gehens nicht zu einer Geduldsprobe werden. Um es dem Nutzer möglichst leicht zu machen, sollten Sitzungen gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden können. Bereits eingegebene Daten sollten dann nicht erneut eingetippt werden müssen.

Eine Hürde bei der Nutzung kleiner Bildschirme, an der Unternehmen nichts ändern können, ist die Größe der Hände. Umso wichtiger, dass alle Call-to-Action-Elemente so groß dargestellt sind, dass nicht versehentlich falsch geklickt werden kann.

Schließlich gilt es, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. Dies ist im mobilen Internet bekanntermaßen schwieriger als im stationären. Gütesiegel und eine transparente, einfache Kommunikation helfen dabei. Den kompletten Leitfaden mit weiteren Tipps können Interessierte hier herunterladen. 

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Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Online-Marketing, Mobile Commerce, Dialogmarketing, E-Commerce

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