16.09.2016 | E-Mail-Marketing

So gelingt Onlinehändlern die Neukundengewinnung per Newsletter

Der Verteiler ist das A und O im E-Mail-Marketing, damit der Newsletter die richtigen Empfänger erreichen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Zu Recht ist der Newsletter ein gern genutztes Online-Marketing-Instrument. Das gilt auch für Onlinehändler. Leider werden die Möglichkeiten, Leads zu generieren, nur selten ausgeschöpft. Max Helke, Geschäftsführer der Digitalagentur Brandung, gibt Tipps.

E-Mail-Marketing performt langfristig besser als Social Media, sagt Helke. Ein weiterer Vorteil: Die Daten gehören dem Händler. Hat ein Unternehmen einen guten Newsletter-Verteiler, ist dieser ein wertvolles und kostengünstiges Tool, zur Kundenbindung und Neukundengewinnung. Helke gibt folgende Tipps:

  • Gerade Händler haben diverse Kontaktpunkte mit ihren Kunden - sei es die Website, der Onlineshop, die Filiale oder die Service-Hotline. Deswegen sollten Unternehmen sich vor einer Kampagne intensiv darüber Gedanken machen, an welchen Kontaktpunkten es sinnvoll ist, Newsletter-Empfänger zu generieren.
  • Damit Kunden sich für den Newsletter anmelden, müssen Händler Mehrwerte und Anreize für sie schaffen. Dabei zieht nicht immer nur Geld, auch Service-Leistungen oder exklusiver Content können für User interessant sein.
  • Die Schwelle für den Neuabonnenten sollte so klein wie möglich gehalten werden. Es empfiehlt sich, zunächst nur die E-Mail-Adresse abzufragen und erst später die Daten des Abonnenten anzureichern.
  • Exklusivität für Newsletter-Empfänger ist hier das Stichwort. So können den Abonnenten zum Beispiel Angebote im Onlineshop zwei Stunden vor allen anderen angeboten werden. Auch Inhalte, die ausschließlich für Newsletter-Empfänger zur Verfügung stehen, sind denkbar.
  • Händler sollten die Chance nutzen, eine richtige Begrüßungskampagne zu fahren. Der transparenteste Weg für die Datenanreicherung ist die aktive Bitte um die Angabe von persönlichen Interessen
  • Kooperationen mit anderen Händlern oder Partnern können sich als lukrativ herausstellen. So können zum Beispiel Flyer mit einem Hinweis auf den Newsletter in Verbindung mit einem Anreiz in die Pakete eines anderen Händlers/Partners platziert werden.
  • Die Wechselwirkungen von E-Mail-Kampagnen im Zusammenspiel mit anderen Kanälen werden oft unterschätzt. E-Mail-Kampagnen, Social Media, Website und E-Shops können sich aber gegenseitig sinnvoll ergänzen und stärken. Es kommt also auch auf die richtige Integration des E-Mail-Marketing in die Kommunikation an.
  • Bounces - Hardbounces bei nichtexistierender Adresse oder E-Mail Account sowie Softbounces, wenn der Empfänger vorübergehend nicht erreichbar ist - wirken sich negativ auf die Reputation des Versenders aus, wenn sie gehäuft auftreten. Umso wichtiger ist eine gut gepflegte Datenbank, bei der jede neue Adresse bei der Eingabe auf Richtigkeit geprüft wird.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Dialogmarketing, E-Commerce, E-Mail-Marketing

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