06.06.2012 | Druck

Drescher gibt Standort Rutesheim auf

Die Drescher-Gruppe trennt sich von Teilen ihres Geschäftes.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die französische Eppe-Drescher-Gruppe startet nach ihrem Insolvenzantrag im Schutzschirm-Verfahren die strategische Neuausrichtung. Da die Gesellschafter keine Chance für die Sanierung des klassischen Formulargeschäftes sehen, wird der Standort Rutesheim geschlossen.

280 Beschäftigte von Drescher Print Solutions sollen laut Unternehmensangaben von der Maßnahme betroffen sein. Die Standorte in Offenburg (Direktmarketing-Fullservice und Dokumentenmanagement), in Polen (Etiketten) und in Tschechien (Endlos- und Bogendruck) bleiben hingegen erhalten. Das Geschäft mit Dienstleistungen wie Dokumentenmanagement, Direktmarketing-Fullservice und CRM soll sogar ausgebaut werden.

Mit der Aufgabe des Betriebes und der Verlagerung der Produktionsaktivitäten auf die nicht von der Insolvenz betroffenen Gesellschaften in Polen und Tschechien will die Eppe-Drescher-Gruppe Wettbewerbsnachteile gegenüber Konkurrenten ausgleichen, die schon jetzt ihre Druckerzeugnisse in Osteuropa herstellen lassen. Durch den Ausbau der Werke in Tschechien und Polen sollen Drescher-Kunden zudem auch weiterhin die ihnen bekannten Printprodukte bei Drescher beziehen können.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Direktmarketing

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