| Direktmarketing

Paketbeilagen animieren zum Kauf

Modebewusste lassen sich mit Rabattgutscheinen zu Spontankäufen animieren.
Bild: Haufe Online Redaktion

Paketbeilagen kommen bei modebewussten Verbrauchern besser an als Deal-Gutscheine. Im Vergleich werden diese Coupons auch viel häufiger eingelöst als beispielsweise die Online-Variante. Dies hat eine Sonderanalyse des "Gutscheinbarometers 2013" von Affiliprint ergeben.

Fast drei Viertel der Befragten (71 Prozent) interessieren sich demnach für Rabatt-Gutscheine für Mode & Accessoires. Dies gilt dann auch für jene, die sich eigentlich nicht zu den ausgesprochen modeaffinen Personen zählen. Und selbst Gutscheinmuffel, die sich durch Rabatte sonst kaum beeinflussen lassen, melden grundsätzliches Interesse an Paketbeilagen an (56 Prozent).

Im Vergleich: Nur jeder zweite Modebewusste findet Deal-Gutscheine nützlich. Auch in Sachen Vertrauen punkten Paketbeilagen. Während nur 53 Prozent der Befragten Online-Gutscheine für vertrauenswürdig halten, liegt dieser Wert bei Paketbeilagen mit 66 Prozent deutlich höher. So geben 38 Prozent an, „viele Online-Gutscheine“ einzulösen, bei der Paketvariante stimmen dieser Aussage immerhin 45 Prozent zu. Kaum Unterschiede gibt es hingegen bei der Frage nach Spontankäufen. In etwa gleich viele Verbraucher (44 beziehungsweise 43 Prozent) lassen sich leicht animieren.

Durch Dienste wie Pinterest oder Fab.com steigt der Druck auf die Modebranche, weiß Carsten Schwecke, Geschäftsführer des Gutschein-Vermarkters Affiliprint. Die gezielte Aktivierung der Kunden sei daher wichtiger denn je. Außerdem würde die Wirkung von Offline-Performance-Kampagnen von vielen unterschätzt. Dabei hätten performance-basierte Offline-Gutschein-Kampagnen den Vorteil, dass der Verteiler einen Anreiz hat, Kunden ausschließlich relevante Coupons anzubieten. Online würde vielfach noch nach Gießkannenprinzip vorgegangen.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Direktmarketing, Versandhandel

Aktuell

Meistgelesen