10.06.2013 | Top-Thema Die Zukunft ist Dialog

Die Integration der sozialen Medien

Kapitel
In den Social Media sind Unternehmen zunächst Randfiguren.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Bedeutung der sozialen Medien nimmt weiter zu, sowohl in der Menge der Nutzer als auch in der Intensität der Nutzung. Deshalb sind folgende Aspekte für Unternehmen zum Verständnis der Entwicklungen wichtig.

Die Welt der sozialen Medien ist mehr als nur Facebook. Diese unterscheiden sich zudem insbesondere nach dem Grad der Interaktivität, so ist beispielsweise Twitter ein asymmetrisches 1:n-Medium während Facebook ein symmetrisches n:n-Medium ist. Dies hat Auswirkungen auf geeignete Inhalte und Ergebniswirkungen. Social Media sind zudem vornehmlich C2C-Medien, das heißt Marken und Unternehmen sind zunächst Randfiguren. Marken können beispielsweise über "Stories" Impulse setzen, aber den weiteren Verlauf der C2C-Kommunikation nicht mehr steuern: Einfluss über Fans statt direkte Kontrolle der Kommunikation wie in klassischen (Online-)Medien ist die Konsequenz. Einige Forscher haben dies als "Pinball"-Paradigma bezeichnet.

Außerdem: "Werbebanner" und "Sponsored Stories" gehen am Kern der sozialen Medien und ihrer Nutzer vorbei – sie sind anachronistische "klassische" Werbung im neuen sozialen Umfeld – werden uns aber auf absehbare Zeit begleiten. Und: Soziale Medien sorgen für Transparenz in der tatsächlichen, intersubjektiv wahrgenommenen Markenperformance. Hier überleben langfristig nur authentische Inhalte.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Social Media, Multichannel, Online-Marketing

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