| Dialogmarketing

Verbraucher fordern Transparenz in Sachen Datennutzung

Eine detaillierte, umfangreiche Kundenkartei wünscht sich jeder Marketer. Kunden sind da skeptisch.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

71 Prozent der Verbraucher fordern von Unternehmen Transparenz in Sachen Nutzung personenbezogener Daten. Auf Kundenseite herrscht Misstrauen gegenüber der Verwendung persönlicher Daten. Das zeigt eine Forsa-Umfrage.

Marketingabteilungen müssen Verbraucher darüber aufklären, wie sie personenbezogene Daten für ein individuelles Dialogmarketing nutzen. Denn die Hälfte der Verbraucher kann sich darunter überhaupt nichts vorstellen. das geht aus einer Forsa-Studie im Auftrag von Silverpop hervor. 

71 Prozent der Befragten wollen von den Unternehmen wissen, welche persönlichen Daten von ihnen gespeichert und wie diese verwendet werden. Zudem wünschen sie sich die Möglichkeit, auf diese Daten zuzugreifen und sie zu bearbeiten. Diesem Wunsch entsprechen aber nur 19 Prozent der Unternehmen.

Keine unnötigen Angaben abfragen

Verbraucher reagieren laut Studie vor allem dann misstrauisch, wenn sie den Eindruck haben, dass unnötige Informationen abgefragt werden. Das sagen 93 Prozent. Sie verstehen zum Beispiel nicht, wieso sie bei Abschluss eines automatisch auslaufenden Probeabonnements ihre Kontodaten angeben müssen. Gleich dahinter folgen Bedenken wegen eines möglichen Weiterverkaufs von Daten (90 Prozent) und die Angst, Daten könnten beim Unternehmen unsicher sein und ungewollt in die Hände Dritter geraten (86 Prozent). Ebenso viele Befragte scheuen sich davor, Daten anzugeben, weil sie nicht wissen, inwiefern die Daten im Unternehmen Verwendung finden. Würden Unternehmen verständlich darüber informieren, wie sie Daten schützen, wären 60 Prozent der Befragten bereit, ihre Daten anzugeben.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Nutzung personenbezogener Daten, Persönliche Daten

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