Ist Geschichte: Die Messe Co-Reach. Bild: NürnbergMesse

Die Messe Co-Reach, hervorgegangen aus den mailingtagen, gibt auf. Die für Juni 2018 geplante Messe wird nicht stattfinden, wie der Veranstalter NürnbergMesse bekannt gab. Grund: Weder Besucher noch Aussteller waren am Ende mit der Messe zufrieden.

Kurz, knapp und mit dürren Worten hat die NürnbergMesse bekannt gegeben, dass die Messe für crossmediales Dialogmarketing Co-Reach nicht mehr stattfinden wird. Als Grund wird genannt, dass es nicht gelungen sei, "Experten aller Marketingdisziplinen eine Plattform für den regelmäßigen Austausch zu bieten". 

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Mit der Digitalisierung entwickle und verwandle sich das Dialogmarketing so rarsant, dass ein Format wie die Co-Reach nicht in der Lage sei, mit den Entwicklungen mitzuhalten. "Unsere Auswertungen und Gespräche mit Ausstellern und Besuchern haben gezeigt, dass eine für alle Seiten nutzbringende Veranstaltung in diesem Format nicht mehr realisierbar ist", heißt es in der Pressemitteilung der NürnbergMesse.

Co-Reach: Besuchermangel trotz hochkarätiger Referenten

Tatsächlich war es in den vergangen Jahren seit 2014 nicht gelungen, die ehemaligen mailingtage erfolgreich für digitale und crossmediale Aussteller attraktiv zu machen. Gleichzeitig fühlten sich viele ehemalige Stammaussteller aus dem Mailingbereich (Drucker, Kuvertierer, Adressanbieter et cetera) nicht mehr heimisch. Das zeigte sich in zahlreichen Gesprächen, die die Redaktion acquisa über die Jahre mit Ausstellern geführt hat. Die Messe Co-Reach konnte auch den Besucherzuspruch nicht verbessern, seit Jahren stagnierte die Zahl der Besucher bei knapp über 4.000. Und das trotz zahlreicher Innovationen, von einem Barcamp über zahlreiche Live-Bühnen. acquisa hatte seit mehreren Jahren gemeinsam mit dem Veranstalter die Crossmedia Area organisiert, auf der hochkrarätige Referenten auftraten, von Jeff Jarvis bis Dieter Dahmen.

Schlagworte zum Thema:  Messe, Dialogmarketing, Digitales Marketing, Crossmedia, Co-Reach

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