30.04.2012 | Deutscher Dialogmarketing Preis

Wunderman ist Agentur des Jahres 2012

14 Mal gab es in diesem Jahr Gold beim ddp.
Bild: DDV

Der Deutsche Dialogmarketing Preis 2012 (ddp) wurde am Freitag in Berlin verliehen. Der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) vergab 14 Gold-, 22 Silber- und 23 Bronzemedaillen. Agentur des Jahres wurde Wunderman Deutschland.

Vor knapp 400 Gästen wurde Wunderman zur Agentur des Jahres gekürt. Auf Platz 2 schaffte es Red Urban, die Scholz & Friends nur ganz knapp auf den dritten Platz verweisen konnten.  Diese siegten dafür in der Kategorie „Best in Show“ für die Kampagne „Macher“ für den Mercedes-Transporter. Die Kampagne mit einem Song von Mike Krüger sei, so die Begründung der Jury, ein Paradebeispiel für Integrierte Kommunikation: extrem zielgruppen-affin und crossmedial überragend durchdekliniert.

Den ddp-Publikumspreis erhielt die Arbeit „Computer aus und ?“ von Grabarz & Partner für Volkswagen Nutzfahrzeuge. Sie konnten die meisten Stimmen in der Facebook-Community aktivieren, an der sich insgesamt 1.400 Nutzer beteiligt hatten.

Beim Junior Creative Award (JCA) konnten erstmals neben Juniorenteams auch Studenten teilnehmen. Gold ging in dieser Kategorie an Red Urban für „Ranking – In ist, wer drin ist“, Silber erhielt Plan Net Campaign für „Eine gute Idee passt auf einen Bierdeckel“, Bronzemedaillen gingen an zwei Teams des Hamburger Institute of Design, einer privaten Akademie für Werbung, Grafik, Multimedia und visuelle Kommunikation für „Rette den Dialog“ und „ddp – Beat, den ich voll aufdreh´“.

Insgesamt wurden 14 Mal Gold, 22 Mal Silber, 23 Mal Bronze sowie 26 Mal Auszeichnungen vergeben. Die Pole-Position auf den Medaillenrängen sicherte sich mit einer Gold-, drei Silber-, sieben Bronzemedaillen und einer Auszeichnung Wundermann. Red Urban schaffte es ohne Gold-, dafür jedoch mit sechs Silber- und zwei Bronzetrophäen auf den zweiten Platz. Scholz & Friends konnte neben der „Best of Show“ vier Gold- und eine Silbermedaille mitnehmen.

Nie zuvor sei das Rennen so knapp gewesen, so das Fazit des Jury-Vorsitzenden Michael Koch. Damit zeige der ddp 2012 einen deutlichen Paradigmenwechsel. Eine weitere Entwicklung, die sich schon während der letzten beiden Jahre abgezeichnet hatte, wurde auch in diesem Jahr wieder deutlich: Im Dialogmarketing wird nicht mehr zwischen Off- und Online-Dialog unterschieden. Vielmehr geht es darum, den Kunden in verschiedenen Situationen mit den besten Mitteln zu erreichen. (sas)

Schlagworte zum Thema:  Direktmarketing, Mailing, Agentur, Dialogmarketing, Online-Marketing

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