21.09.2016 | Oracle-Studie

Daten, Automatisierung, künstliche Intelligenz sind Basis fürs Content Marketing der Zukunft

Auch im Content Marketing geht nichts ohne Daten.
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Content Marketing der Zukunft muss datengesteuert erfolgen. Das ist ein Fazit einer Studie von Oracle Marketing Cloud und Econsultancy. Und weil Content nach Ansicht vieler Experten künftig das Herzstück allen Marketings ist, werden die Budgets in vielen Unternehmen aufgestockt.

Mit Blogs, Whitepapers, Tweets und anderen Social-Media-Veröffentlichungen produzieren Unternehmen heute eine ganze Menge Content mit dem Ziel, Verbraucher zu erreichen und mit ihnen zu interagieren. Weil Content Marketing von einigen Entscheidern inzwischen als das Herzstück allen Marketings betrachtet wird, müssen die Inhalte gut sein. 77 Prozent der Marketing-Entscheider stocken ihre Budgets für 2016 deshalb auf. In vielen Unternehmen muss die Qualität der produzierten Inhalte dringend verbessert werden.

Fragt sich noch, was guten Content eigentlich ausmacht? Welche Kanäle sind relevant? Wie kann die Effizienz der Maßnahmen gemessen werden? Antworten darauf liefert die Studie "Die Zukunft des Content Marketings“. Das zentrale Ergebnis vorweg: Gutes Content Marketing muss datengesteuert erfolgen.

Damit Inhalte bei (potenziellen) Kunden ankommen, müssen sie passen. Am besten funktioniert das mit einer personalisierten Ansprache sowie Inhalten, die auf ihre aktuellen Bedürfnisse angepasst sind – und sie auf dem richtigen Kanal erreichen. Das können Unternehmen nur mithilfe von Daten leisten, die an allen Kontaktpunkten mit dem Kunden gewonnen werden.

Es reicht nicht, Content einfach nur auszuspielen

Dabei darf es nicht nur darum gehen, Inhalte auszuspielen. Wirklich guter Content regt zur Interaktion an und bietet weitere Chancen, Kundendaten zu sammeln. Daraus lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die weitere Content-Produktion ableiten. Der Königsweg sind schließlich Eins-zu-eins-Gespräche, etwa im Chat.

Hilfreich ist auch Automation für Bots. Zwar ist Automation in jeder Phase des Content-Marketing-Prozesses hilfreich, wirklich interessant wird es in Zukunft für die Verwaltung von Eins-zu-eins-Gesprächen in Echtzeit und beim Einsatz von Chat-Bots. Unternehmen wie Apple und Amazon machen mit Siri und Alexa bereits vor, wie man mithilfe von künstlicher Intelligenz mit Kunden ins Gespräch kommen und so an die Marke binden kann. Entscheidend für den Erfolg ist: Der Kunde muss aus der Kommunikation immer einen Nutzen ziehen.

Content müsse außerdem, so eine weitere Erkenntnis der Studie, nicht nur auf Personen, sondern auch auf Regionen abgestimmt sein. Dies gilt insbesondere für international tätige Unternehmen. Hier geht sowohl darum, die jeweiligen Datenschutz-Richtlinien einzuhalten, als auch Content und Daten grenzüberschreitend zu verwalten.

Content-Erstellung geht alle etwas an

Kopfzerbrechen bereiten vielen Marketern die Messwerte. Massenweise Inhalte zu produzieren, ohne Ergebnisse messen zu können, macht wenig Sinn. Für Content Marketing müssen dieselben Messwerte gelten wie für andere Marketing-Maßnahmen. Mit der richtigen Technik ist es möglich, genau zu kartieren, welchen Weg Kunden dank des Contents zurücklegen.

Schließlich zeigt die Studie, für die Entscheider führender Unternehmen befragt wurden, dass Content-Erstellung das ganze Unternehmen angeht. Relevante Inhalte sollten von allen Abteilungen beigesteuert werden und sind deshalb kein alleiniges Marketing-Thema.

Daten, Automatisierung und neue Technologien wie künstliche Intelligenz seien die Basis für das Content Marketing der Zukunft, kommentiert Sebastian Fleischmann, Sales Director Oracle Marketing Cloud. Kundeninformationen müssten an allen Touchpoints gesammelt werden, damit Inhalte personalisiert über den richtigen Kanal ausgespielt werden können.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Dialogmarketing, Kundenbindung

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