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Content Marketing: Onliner mit Inhalten unzufrieden

Unternehmen hören ihren Kunden einfach nicht zu.
Bild: Haufe Online Redaktion

Content Marketing und Social Media haben viele deutsche Unternehmen in ihren Kommunikationsmix integriert. Die Inhalte sprechen die Adressaten jedoch nur bedingt an. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Kommunikations-Index "Com-X“.

Etwa zwei Drittel der Internetnutzer (69 Prozent) beziehungsweise Facebook-User (64 Prozent) suchen nach Sachinformationen von Unternehmen und Organisationen. Das hat eine Befragung der Gfk im Auftrag der Agentur Commendo ergeben. Mit den Inhalten, die tatsächlich geliefert werden, ist jedoch nur die Minderheit (38 beziehungsweise 36 Prozent) zufrieden.

Social-Media-Nutzer entnehmen ihr Wissen den klassischen Medien

Am weitesten auseinander liegen Anspruch und Wirklichkeit beim Zuhören und beim Dialog. Über 40 Prozent der Befragten legen vor allem Wert darauf, dass man ihnen zuhört, jedoch nur knapp zehn Prozent haben den Eindruck, dass dies auch geschieht. Damit vernachlässigen die Unternehmen jedoch eine zentrale Ressource im Wettbewerb: Das Feedback der Nutzer. Studienleiter Michael Bürker betont jedoch, dass eine Weiterentwicklung im Markt nur dann möglich ist, wenn man seinen Zielgruppen Gehör schenkt. Interaktion und Dialog böten dazu nun einmal die besten Voraussetzungen.

Deshalb überrascht es nicht, dass die Mehrheit der Internet- und Facebook-Nutzer (61 Prozent) ihr Wissen über Produkte und Unternehmen den klassischen Medien entnimmt. Lediglich 28 beziehungsweise 33 Prozent nutzen dafür die Social Media.

Für die repräsentative Studie wurden 1.000 Personen befragt.

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