10.08.2015 | Studie

Bundesbürger kommunizieren zunehmend digital

Digital Natives sind die Vorreiter der digitalen Kommunikation.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Kommunikation der Bundesbürger verlagert sich zunehmend in digitale Kanäle. Besonders beliebt sind laut Postbank-Studie "Der digitale Deutsche und das Geld“ Instant-Messenger wie Whatsapp.

Nicht nur im Job, auch privat kommunizieren Bundesbürger immer häufiger digital. Am häufigsten genutzt werden demnach Instant Messenger wie Whatsapp (73 Prozent), gefolgt von der E-Mail (67 Prozent) sowie den Social Media (65 Prozent). Nach wie vor beliebt ist auch die SMS, die fast zwei Drittel der Deutschen nutzen.

34 Prozent der Bundebürger geben an, noch öfter digital zu kommunizieren als vor einem Jahr. Bei den digitalen Trendsettern trifft dies sogar auf jeden Zweiten zu. Ein Ende dieser Entwicklung sieht Philip Laucks, Bereichsvorstand der Direktbank der Postbank, nicht.

Smartphone wird zur ersten Wahl bei der Kommunikation

Männer und Frauen verbringen heute etwa gleich viel Zeit online. Am längsten surfen mit knapp 52 Stunden 18- bis 24-Jährige. Die Altersgruppe 60plus kommt immerhin bereits auf fast 30 Stunden.

Während das meistgenutzte Gerät der Laptop bleibt (68 Prozent), holt das Smartphone auf: 57 Prozent der Bundesbürger gehen damit online, insgesamt 18 Stunden die Woche. Für besonders Technik-affine Personen, die sogenannten Digital Natives, ist das Smartphone bereits die erste Wahl (84 Prozent).

Zunehmend ist gleichzeitig die Zahl der Tablet-Nutzer. 32 Prozent aller Bundesbürger und 44 Prozent der Digital Natives nutzen sie regelmäßig.

Für die Studie wurden 6.000 Bundesbürger, darunter 3.000 Vertreter besonders digital-affiner Zielgruppen, befragt.

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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, Online-Marketing, Dialogmarketing, Mediennutzung

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