Was im Einkaufswagen landet, können auch Handzettel beeinflussen. Bild: REWE Group

Prospekte werden gelesen und genutzt, um neue Produkte zu finden oder sich inspirieren zu lassen. Das belegt eine Studie der Gruppe Nymphenburg. Dies gilt besonders für ganz bestimmte Produkte.

Knapp zwei Drittel der Befragten geben an, regelmäßig Handzettel zu lesen. Lediglich sieben Prozent sagen, sie würden Prospekten grundsätzlich keine Beachtung schenken.

Ob oder ob nicht, hängt vom Alter ab: Von den Käufern unter 30 Jahren liest nicht einmal mehr die Hälfte Handzettel (43 Prozent), 42 Prozent schauen sich die Angebote ab und zu an, 15 Prozent überhaupt nicht. Von den Befragten ab 55 Jahren sehen hingegen 69 Prozent in Prospekten eine gute Möglichkeit, sich über Produkte und Angebote zu informieren, 27 Prozent blättern sie manchmal durch, nur bei vier Prozent landet das Papier direkt im Müll. Jüngere Käufer, die Handzetteln Beachtung schenken, suchen nach Inspiration. 51 Prozent der unter 30-Jährigem bestätigen dies. Bei den über 55-Jährigen sind es nur noch 44 Prozent.

Prospekte fördern Impulskäufe im Handel

Handzettel funktionieren besonders gut bei Impulsprodukten wie Süßwaren und Snacks. Sie werden deutlich häufiger im Angebot gekauft als beispielsweise Baby- und Drogerieartikel oder Haushaltswaren. Dabei kommen gerade solche Angebote, die "mehr Inhalt" versprechen sowie Multipacks und Zugaben bei Käufern an – insbesondere bei den Jüngeren. Und auch der Abverkauf von Frühstücksartikeln oder Getränken kann durch Handzettel angekurbelt werden.

Lesen Sie hier, welchen Einfluss Printprospekte sonst noch auf das Einkaufsverhalten haben.

Schlagworte zum Thema:  Handel, Haushaltwerbung, Direktmarketing, Werbung, Kaufentscheidung

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