01.09.2016 | Top-Thema Audiobranding: Was besser klingt, darf teurer sein

Das akustische Corporate Design

Kapitel
Audiobranding funktioniert auch bei Second-Screen-Nutzung.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Dass jedes Unternehmen ein visuelles Corporate Design benötigt, hat sich weitläufig herumgesprochen. Doch beim akustischen Corporate Design hapert es noch gewaltig.

Dabei lässt sich für jede Marke eine eigene Klangwelt schaffen. Es wird in einem Soundmanual niedergelegt. Hier sind die dazu gehörigen Elemente.

Was zu einem Audiobranding gehört

  • Die Stimme (Klangfarbe und Tonalität, wie etwa so: "Volkswagen. Das Auto")
  • Das Soundlogo (Wie der "Heartbeat" von Audi oder die "Wave" von Intel)
  • Die Funktion (Signal, das zum Beispiel den Beginn der Tagesschau ankündigt)
  • Das Leitmotiv (Wie in James Bond-Filmen, bei DSDS oder beim Tatort-Krimi)
  • Der Musikstil (Er muss gut zur Marke passen und diese auch unterstützen)
  • Die Atmosphäre (Etwa die, wenn in einem Liebesfilm die Geigen erklingen)

Audiobranding ist in Zeiten, in denen jede Pause zum Spiel mit Tablet oder Smartphone genutzt wird, überaus wertvoll. Hören wir "Diba-diba-du", dann kommt uns die ING-DiBa-Bank in den Sinn, auch wenn wir den Werbespot gar nicht sehen. Und beim Yippie-ya-ya von Hornbach denken wir gleich an unser nächstes Heimwerker-Projekt.

Schlagworte zum Thema:  Marketing, Markenführung, Marke

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