| Adobe-Umfrage

So kauft die "Mobile Elite" ein

Durch Mobile verändert sich auch das Informations- und Einkaufsverhalten.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Was zeichnet Intensivnutzer mobiler Geräte aus und wie kaufen sie ein? Antworten auf diese Fragen liefert eine groß angelegte Studie von Adobe.

Im März 2014 führte Adobe eine Umfrage unter Nutzern mobiler Endgeräte in den USA sowie in Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland durch. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Verbrauchern, die eigenen Angaben zufolge mehr Zeit mit Mobilgeräten verbringen und mehr Geld damit ausgeben als der Durchschnitt der Befragten (als "Mobile Elite" bezeichnet).

Die "Mobile Elite" ist laut Studie eher jung (34 Prozent) bzw. mittelalt (36 Prozent), eher männlich (53 Prozent) und verwendet durchschnittlich 1,9 Mobilgeräte.

Sie hat innerhalb eines Jahres mehr als 750 US-Dollar für Konsumgüter ausgegeben. Dabei greift sie häufiger auf Produkt- und Preisinformationen zurück als der Durchschnittsverbraucher (65 vs. 58 Prozent), das Gleiche gilt für visuelle Informationen (47 vs. 38 Prozent). Die "Mobile Elite" bevorzugt für das mobile Einkaufen Apps.

Auch beim Einkauf im stationären Handel werden die Mobilgeräte häufig genutzt. So gaben zum Beispiel 22 Prozent der Nutzergruppe an, in den vergangenen drei Monaten eine mobile Geldbörse verwendet zu haben, während es von den Durchschnittsverbrauchern nur 14 Prozent waren. 13 Prozent nutzten darüber hinaus Augmented-Reality-Apps.

36 Prozent geben an, dass sie ihre Mobilgeräte zur Entscheidungsfindung vor Käufen heranziehen (Durchschnitt: 32 Prozent). Ähnliche Werte ergeben sich laut Adobe bei der Interaktion mit Anzeigen auf mobilen Websites oder in Apps. Auch der SMS-Kontakt zu Marken ist bei der "Mobilen Elite" intensiver.

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Schlagworte zum Thema:  Mobile Commerce, Mobile Marketing, E-Commerce, Dialogmarketing

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