22.10.2014 | Dialogmarketing

Sechs Tipps für personalisierte Kundenansprache im Netz

Auch der Internetauftritt bietet Möglichkeiten der personalisierten Kundenansprache.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die personalisierte Kundenansprache im Internet kann ein Instrument zur Steigerung von Umsatz, Kundenbindung und User-Engagement sein. Der Web-Controlling- und Targeting-Anbieter Etracker zeigt sechs Einsatzbereiche für personalisierte Conversion-Anreize auf Websites.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Unternehmen in ihren Internetauftritten Besucher personalisiert ansprechen können. Hier ein paar Tipps:

1. Die Rückrufbitte und die Live-Chat-Funktion

Einblendungen von Smart Messages sind ein probates Mittel für Websites oder Online-Shops, die teure, erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. Verweilt ein Erstbesucher beispielsweise länger auf einer Produktseite, scrollt auf und ab ohne weitere Aktion, kann eine Smart Message mit Hilfefunktionen den Besucher im richtigen Moment des Kaufentscheidungsprozesses abholen. Beispiele dafür sind eine Rückrufbitte mit einem Eingabefeld für die Telefonnummer, ein Verweis auf die FAQ-Seite zu dem jeweiligen Thema oder ein Hinweis auf die Online-Chat-Funktion.

2. Sonderangebote, Rabatte, Aktionen

Beliebt in Online-Shops sind auch die Promotion von Sonderangeboten, zeitlich begrenzten Aktionen oder Coupons. Damit lässt sich die Aufmerksamkeit des Besuchers steuern oder ein Kaufabbruch verhindern. Aber auch Angebote des Tages oder Wochenspecials können über die Einblendung vorgestellt werden.

3. Cross-Promotions, Cross-Selling

Cross-Promotions oder Cross-Selling sind sowohl für Medienwebsites als auch im E-Commerce-Bereich geeignet. Will der Nutzer die Website verlassen, können per Einblendung komplementäre Angebote angeteasert werden, zum Beispiel ein Print- oder E-Paper-Abo einer Zeitschrift oder etwa Websites, die von demselben Unternehmen betrieben werden. Auch Cross-Selling-Ansätze mittels Produktempfehlungen lassen sich über Smart Messages spielen.

4. Bewerbung von Blogs, Webinaren, Social-Media-Kanälen

Zur langfristigen Kundenbindung nutzen Websitebetreiber verschiedene Medien, wie Blogs, Webinare, Facebook oder Twitter. Gezielte Smart Messages können den Nutzer zum Besuch der Seiten oder auch zur Registrierung/Abonnieren der Inhalte bewegen. Liest ein Besucher beispielsweise einige Blogbeiträge hintereinander, könnte die Smart Message ihn darauf hinweisen, dass sich die Artikel auch abonnieren lassen, oder die Einblendung reißt die neuesten oder meist gelesenen Artikel an.

5. Downloads

Know-how gegen Lead: Content-lastige oder B2B-Websites bieten oft Ratgeber, Checklisten, Whitepaper oder Fallstudien zum Download an. Hält sich der Nutzer auf einer passenden Content- oder Produktseite auf, kann ihm eine Smart Message mit einem kurzen Formular zum Download des passenden Materials angezeigt werden. So lassen sich über die Smart Message qualifizierte Leads generieren, ohne dass der Nutzer die Unterseite besuchen muss, auf der das Download-Material zu finden ist.

6. Newsletter-Anmeldung

Ziel dieser Smart Message ist es, den Besucher für die Newsletter-Anmeldung zu gewinnen. Beispielsweise kann die Einblendung erscheinen, wenn sich der Nutzer nach langer Verweildauer auf thematisch ähnlichen Seiten in Richtung "Browser-schließen"-Button bewegt. Ein weiteres Szenario wäre, die Smart Message auszuspielen, wenn der Nutzer zwar Artikel im Warenkorb hat, aber nicht kauft. Wichtig bei der Newsletter-Anmeldung ist, dass sich der Nutzer über die eingeblendete Box komplett registrieren kann. Hier reicht auch erst einmal die Eingabe der E-Mail-Adresse. Weitere Daten können über die nachfolgende Opt-in-E-Mail abgefragt werden.

Schlagworte zum Thema:  Kundendialog, Kundenansprache, Online-Shop, Internet

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