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6 Tipps für Begrüßungskampagnen im E-Mail-Marketing

Eine E-Mail ist ein Gesprächsbeginn. Wenn der Inhalt stimmt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Nach einer Newsletter-Anmeldung wird oft nichts oder nur eine banale Dankes-E-Mail verschickt. Dabei könnte dies der Beginn eines echten Gesprächs zwischen Kunde und Unternehmen sein, sagt Nikolaus von Graeve, Geschäftsführer von Rabbit E-Marketing. Er gibt sechs Tipps für eine Begrüßungskampagne, auf die sich aufbauen lässt.

Eine automatische Begrüßungskampagne ist für Graeve ein Muss. Sie helfe Botschaften zu setzen, einander besser kennenzulernen und eine langfristige Beziehung aufzubauen. Hier seine Tipps:

  • Aufmerksamkeit ist ein hohes Gut: Öffnungsraten von 50 Prozent sind bei Begrüßungskampagnen keine Seltenheit. Je mehr Mailings die Empfänger innerhalb einer Kampagne lesen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch auf nachfolgende Mails reagieren. Einer Studie von Return Path zufolge bestellen Öffner von Begrüßungsmailings häufiger und haben auch höhere Warenkorbwerte. Belassen Sie es deshalb nicht bei einer einzelnen Mail, sondern setzen sie eine mehrstufige Strecke ein, um den Empfänger und seinen Bedarf kennenzulernen.
  • E-Mail meets CRM: Nutzen Sie Begrüßungsmailings, um USPs und Werte Ihres Unternehmens vorzustellen und so das Markenbild zu schärfen. Die Detailtiefe hängt davon ab, wie gut der Empfänger das Unternehmen bereits kennt. Eine Rückkopplung zwischen E-Mail-Marketing, Webanalyse- oder Kampagnenmanagement-System und CRM-Daten ist dafür unbedingt notwendig. Mithilfe der Daten können Sie folgende Fragen beantworten: Wer ist der Empfänger: Kunde, Nichtkunde, Jobinteressent etc.? Was wollen Sie dem Empfänger mitteilen? Was ist das Ziel der Kommunikation?
  • Fragen kostet nichts: Lernen Sie Ihre Empfänger kennen, damit Sie künftig noch individueller kommunizieren können. Das funktioniert mit expliziter Datenanreicherung. Bitten Sie den Empfänger, seine persönlichen Daten zu vervollständigen oder Interessen und Themengebiete anzugeben, über die er künftig informiert werden möchte. Der Mehrwert der Datenabfrage sollte für den Nutzer immer deutlich gemacht werden.

Im E-Mail-Marketing zählen Klicks

  • Ein Klick sagt mehr als 1.000 Worte: Die Datenanreicherung funktioniert aber auch implizit über die Messung der Klicks in den Mailings und des Verhaltens auf der Landingpage oder dem Surfverlauf auf der Website. Daran kann abgeleitet werden, wofür sich der Empfänger interessiert: Unternehmensnews, Produktneuheiten, Rabattaktionen, Gewinnspiele etc.
  • Beziehungsanbahnung statt harter Abverkauf: Begrüßungsmailings generieren drei Mal mehr Transaktionen und Umsätze als regelmäßige Werbemails (Quelle: Experian). Setzen Sie Abverkaufsimpulse oder gewähren Sie den Neuabonnenten Rabatt. Konkrete Produktangebote sollten auf die Kaufhistorie oder auf die Interessen der Empfänger abgestimmt sein. Dennoch gilt: Bei Begrüßungskampagnen geht es nicht um Hardselling, sondern darum, eine Beziehung aufzubauen und den Empfänger besser kennenzulernen. Unternehmen sollten deshalb definieren, welcher Conversion-Schritt für den jeweiligen Empfänger der richtige ist.
  • Ein Willkommensgruß funktioniert überall: Haben Unternehmen für Begrüßungskampagnen per E-Mail definiert, wie man die Empfänger individuell anspricht und mit den passenden Botschaften erreicht, lautet die nächste Aufgabe, die Empfänger mit ebendiesen Botschaften auch auf anderen Kanälen anzusprechen: Website, App, Social-Media-Kanäle.

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Schlagworte zum Thema:  Direktmarketing, E-Mail-Marketing, Kundenbindung, Dialogmarketing

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