10.12.2015 | Brands

Das sind die stärksten Marken des 21. Jahrhunderts

Erfolgreiche Marken vereinbaren zwei Gegensätze: Sie denken traditionell und gleichzeitig innovativ.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die agilsten und deshalb erfolgreichsten Unternehmen des 21. Jahrhunderts sind Samsung, Android und Wikipedia. Apple schafft es nur auf den sechsten Platz. Das (zum Teil überraschende) Markenranking hat das Beratungsunternehmen Landor aufgestellt.

Die Untersuchung soll aufzeigen, welche Unternehmen für kommende Herausforderungen gerüstet sind und deshalb auch in Zukunft erfolgreich sein werden – überraschenden Ergebnissen. So findet sich Samsung im Ranking vor Google sowie Apple und unter die Top Ten haben es auch Disney und Ikea geschafft.

Die ersten zehn im Überblick: Samsung belegt Platz eins der „Global Agile Brand Studie“ vor Android, Wikipedia, Google und Dyson. Dahinter folgen Apple, Youtube, Microsoft, Ikea sowie Disney.

Auf den ersten Blick erscheinen die Unternehmen sehr unterschiedlich. Auf den zweiten haben sie in den Augen der Marken-Experten eins gemein: Prinzipientreue, Anpassungsfähigkeit, Verantwortlichkeit, Multikanalität, Globalität und schließlich Offenheit. Diese Kriterien gelten als wesentliche Faktoren, die Unternehmen über Generationen hinweg erfolgreich machen. Innovationskraft und Beliebtheit bei den Verbrauchern allein reichten nicht aus, sagt Alexander Schröder, General Manager von Landor.

Starke Marken sind konsistent und innovativ zugleich

Unternehmen müssten auch konsistent für Werte stehen, ohne dabei stehen zu bleiben. Schröder und seine Kollegen haben festgestellt, dass alle nachhaltig erfolgreichen Firmen den Spagat zwischen Innovation beziehungsweise immer kürzer werdenden Innovationszyklen und Wertekonsistenz meistern. Sie nennen es das „Agilitäts-Paradoxon“. In zunehmend gesättigten Märkten, in denen neue Produkte nahezu über Nacht veralten können, müssen erfolgreiche Unternehmen ständig neue Ideen entwickeln, und dies schneller als je zuvor. Gleichzeitig müssen sie sich treu bleiben und an einem konstanten Markenversprechen festhalten. Es sei deshalb davon auszugehen, so Schröder weiter, dass künftig vor allem Technologieunternehmen eine führende Rolle einnehmen werden.

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Schlagworte zum Thema:  Markenführung, Digitalisierung, Marke

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