06.11.2014 | Dell-Studie

Woran Big Data im Marketing noch scheitert

Noch viel Luft nach oben in Sachen Big Data.
Bild: PhotoDisc Inc.

Dell hat erste Ergebnisse aus seinem neuen "Global Technology Adoption Index" vorgelegt. Diese zeigen relativ klar auf, warum Big Data bislang nicht so richtig von der Stelle kommt: Die Firmen haben wenig Ahnung, was sie damit anfangen sollen.

Während 61 Prozent der über 2.000 befragten Unternehmen angaben, über Daten zu verfügen, die mithilfe von Big-Data-Technologien analysiert werden können, verfolgen nur 39 Prozent konkrete Ansätze, wie sie etwas aus den Daten lernen könnten. Außerdem deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass die Themen IT-Sicherheit, Cloud und Mobility drängender sind.

Dennoch sollte das Optimierungspotenzial von Big Data laut Dell nicht aus den Augen verloren werden: Unternehmen, die Big Data einsetzen, verzeichnen nämlich ein stärkeres Wachstum. Deren durchschnittliche Wachstumsrate über drei Jahre liegt bei 14 Prozent. Bei den weniger effektiven Unternehmen liegt sie bei lediglich acht Prozent.

Betriebliche Daten stehen im Fokus der bisherigen Big-Data-Nutzung. 67 Prozent analysieren sie. 47 Prozent nutzen CRM-Daten und 39 Prozent Sales-Daten. Ein gutes Drittel analysiert zudem Social-Daten. Gleichzeitig glauben viele, dass sie das volle Potenzial von Big Data noch lange nicht ausgeschöpft haben. Als Vorreiter hat Dell die Finanzbranche, Healthcare und Telekommunikation identifiziert.

Als größte Hürden für die Einführung von Big-Data-Initiativen (im Marketing) sehen die Firmen Infrastrukturkosten und Sicherheit (je 35 Prozent). Weitere Barrieren sind die operativen Kosten (34 Prozent), fehlende Unterstützung durch das Management (22 Prozent) und mangelndes Know-how (21 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Big Data, Database, Analytics, CRM

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