15.01.2015 | Umbruch

Vor diesen Herausforderungen steht das Datenmanagement

Im Datenmanagement muss Hand angelegt werden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Thema Datenmanagement ist derzeit viel Musik drin. Es gibt also Handlungsbedarf, der bislang jedoch an Ressourcenmangel scheitert. Wo die Datenspezialisten dennoch Hand anlegen, lesen Sie hier.

Ob und wie Unternehmen der Umbau ihres Datenmanagement gelingt, hat die Studie "Datenmanagement im Wandel" des Business Application Research Center (BARC) untersucht. Demnach sehen praktisch alle Unternehmen Themen wie Datenintegration, Data Warehouse und Datenarchitektur als kritisch oder wichtig an. Für Big Data gilt dies aktuell immerhin für 34 Prozent der Befragten.

Das größere Bewusstsein für den Wert von Daten zeigt sich auch darin, dass mit 62 Prozent aller Nennungen eine gestiegene Erwartungshaltung in den Fachbereichen der häufigste Auslöser für Veränderungen ist. Allerdings stehen dem Wunsch nach Wandel und Besserung in der Praxis insbesondere fehlende Ressourcen entgegen, die 60 Prozent der Befragten beklagen.

Trotz dieses Mangels wird jedoch eifrig gewerkelt: 85 Prozent der Firmen nehmen derzeit große oder zumindest moderate Veränderungen in den Bereichen Data Warehouse und Datenintegration vor. Im Fokus stehen dabei der Einsatz neuer Technologien, um die Komplexität zu senken (53 Prozent), der Versuch, Aufwände zu reduzieren (49 Prozent), sowie die Beschleunigung der Umsetzungsgeschwindigkeit durch Self-Service in den Fachbereichen (53 Prozent). Ein grundlegender Umbau der bisherigen Datenmanagementarchitektur ist hingegen eher die Ausnahme, wenngleich ergänzende Bestandteile wie Sandboxing (40 Prozent), explorative Big-Data-Umgebungen (35 Prozent) sowie Virtualisierungsschichten (28 Prozent) in absehbarer Zeit hinzukommen werden.

Tatsächlich verfügen heute aber nur 45 Prozent der Unternehmen überhaupt über eine gewisse Datenstrategie, bei lediglich zehn Prozent von ihnen deckt sie alle Unternehmensdaten ab. Umgekehrt zeigt die BARC-Studie, dass eine Datenstrategie heute ein auffälliges Differenzierungsmerkmal zwischen „Best-in-Class“-Unternehmen und ihren Wettbewerbern sein kann.

An der Studie haben 340 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen.

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Schlagworte zum Thema:  CRM, Database, Big Data, Analytics

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