31.10.2014 | Kundenbeziehungsmanagement

Viele Maschinenbauer noch ohne CRM-Strategie

Im Maschinenbau müssen noch einige CRM-Schrauben nachgestellt werden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Mehr als ein Viertel der Maschinenbauer hat bisher noch keine Strategie für das Kundenbeziehungsmanagement. Dies geht aus einer Befragung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hervor.

Erstmalig hat der VDMA eine Untersuchung zum CRM im Maschinen- und Anlagenbau durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass es an der ein oder anderen Stelle noch deutlich Luft nach oben gibt.

Dies beginnt schon bei der CRM-Stratgie: Nur 71 Prozent der Befragten geben an, dass es in ihrem Unternehmen eine solche gibt. 27 Prozent geben zu, dass sie keine CRM-Strategie haben. Und selbst bei den Unternehmen, die eine haben, leiten nur 76 Prozent diese aus den Unternehmenszielen ab. 23 Prozent betreiben ihr Kundenbeziehungsmanagement also "ins Blaue hinein".

Dazu passt, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen ohne CRM-Strategie dennoch eine Software-Lösung dafür im Einsatz haben. Und 29 Prozent planen, sich eine solche zuzulegen. Umgekehrt haben nicht alle Unternehmen, die sich bereits strategische Gedanken gemacht haben, auch eine Software im Einsatz, sondern "nur" 86 Prozent.

Am intensivsten werden die vorhandenen CRM-Lösungen vom Vertrieb genutzt (97 Prozent). Für Marketingzwecke nutzen ihre Software drei Viertel der Befragten. Im Bereich Service nur gut die Hälfte. Entsprechend verhält es sich auch bei der mobilen CRM-Nutzung, die im Vertrieb mit Abstand am verbreitetsten ist (64 Prozent). Insgesamt steht das Thema Mobile CRM aber oben auf der Agenda der Maschinenbauer.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Database, Vertrieb

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