19.02.2013 | Verkauf

Sage verschlankt CRM-Portfolio

Sage trennt sich von Teilen des CRM-Geschäfts.
Bild: Uwe Noelke MENSCHENfotografie

Die Sage Group wird sich von sieben Produktbereichen trennen, die das Unternehmen nicht mehr zum strategischen Kerngeschäft zählt. Zu den Produkten, die veräußert werden, gehören auch Sage Act und Sage Saleslogix.

In Nordamerika hat Sage eine Vereinbarung getroffen, das Geschäft mit diesen beiden internationalen CRM-Produkten an die Firma Swiftpage zu verkaufen. Beide CRM-Produkte werden aber auch Zukunft in Deutschland vertrieben und zunächst von Sage selbst weitergeführt, heißt es aus Frankfurt. Die Linie Sage CRM bleibt bestehen und wird auch von Sage weiter vorangetrieben.

Der Verkaufswert aller sieben Produkte beläuft sich auf insgesamt 93,4 Millionen Pfund, so das Unternehmen. Davon werden 81,9 Millionen Pfund nach Abschluss der Vereinbarungen in Barmitteln an Sage gezahlt. Diese Summe wird nach erfolgtem Verkauf an die Aktionäre ausgeschüttet. Sage wird durch den Verkauf einen Verlust verbuchen.

Guy Berruyer, Chief Executive der Sage Gruppe, erklärt die Maßnahme: "Der Verkauf dieser Produkte, die nicht zu unserem Kerngeschäft zählen, stimmt überein mit unserer Strategie, unser Geschäft deutlich zu fokussieren. Hierdurch wollen wir schneller wachsen und unser Portfolio deutlich verschlanken. Der Verkauf ermöglicht es den regionalen Verantwortlichen, sich auf die vorhandenen, starken Wachstumsfelder in ihren Kernmärkten zu konzentrieren."

Schlagworte zum Thema:  CRM, Mittelstand, Database

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