Wenn Unternehmen Daten sammeln, ist das vielfach auch zum Vorteil der Kunden. Bild: Corbis

Die Bereitschaft, Unternehmen im Internet persönliche Daten zu überlassen, nimmt bei deutschen Verbrauchern zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Ipsos. Die Mehrheit hält es inzwischen für unvermeidbar.

Zwar gibt mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) zu, sich unwohl dabei zu fühlen, persönliche Daten an Unternehmen weiterzugeben, doch vor drei Jahren lag dieser Anteil mit 63 Prozent noch deutlich höher. Noch eindeutiger zeigt sich die veränderte Einstellung bei Standort- und Browserdaten: 2014 störte es noch 71 Prozent, dass Unternehmen dabei Zugang zu den eigenen Daten erhielten, inzwischen sind es nur noch 58 Prozent. Gerade junge Konsumenten sind diesbezüglich immer seltener skeptisch.

Jüngere sind eher bereit, Daten herauszurücken

Daten: Bewusster Verzicht auf Privatsphäre

Die breite Mehrheit geht inzwischen davon aus, dass es in digitalen Zeiten unvermeidbar ist, zumindest einen Teil der Privatsphäre aufzugeben. Einem Viertel der befragten Konsumenten ist es sogar egal, dass Firmen oder Regierungen persönliche Informationen über sie speichern. Vielen dürfte es vor allem dann recht sein, wenn ihnen Unternehmen im Gegenzug Vorteile beispielsweise in Form von exklusiven Angeboten oder Rabatten gewähren.

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Schlagworte zum Thema:  Daten, CRM, Database, Digitalisierung

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