12.10.2015 | Umfrage

Verbraucher vertrauen auch in Zukunft auf "Made in Germany“

Verbraucher bleiben gelassen und vertrauen weiter auf deutsche Qualität.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Prädikat "Made in Germany“ steht für Verbraucher hierzulande trotz des Abgas-Skandals weiterhin für Qualität. Das hat eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) ergeben. Für mehr als die Hälfte bleibt das Label demnach ein Kaufargument.

Für hochwertige Verarbeitung (50 Prozent), Zuverlässigkeit (48 Prozent) und herausragende Qualität (47 Prozent) steht das Prädikat "Made in Germany“ trotz des Skandals um VW auch in Zukunft. Für 56 Prozent bleibt es deshalb ein Kaufkriterium, auch und gerade bei Elektrogeräten und Autos. Lediglich sieben Prozent der 1.000 Befragten sind nicht bereit, für solche Produkte tiefer in den Geldbeutel zu greifen.

Angst davor, dass das Prädikat an Wertigkeit verlieren könnte, haben relativ wenige: Nur 21 Prozent befürchten langfristige Imageschäden, 68 Prozent sind sich sicher, dass der Abgas-Skandal nur kurzfristig Auswirkungen haben wird.

Strahlkraft der Marke ist historisch gewachsen

"Made in Germany“ sei historisch gewachsen und mehr als das Produkt einer einzelnen Marke oder eines Unternehmens, zeigt sich DGQ-Präsident Udo Hansen zuversichtlich. Die Diskussion um potenzielle Auswirkungen müsse deshalb mit Besonnenheit geführt werden. Schließlich sei das Vertrauen, das Verbraucher in das Label setzten, durchaus berechtigt.

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