30.08.2013 | Untersuchung

Service der Parteien lässt zu wünschen übrig

Die Zeichen stehen auf Wahlkampf. Im direkten Kontakt mit potenziellen Wählern zeigen die Parteien aber Schwächen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wie es um die Servicequalität der Parteien kurz vor dem Wahlkampf bestellt ist, hat die Agentur Jom Jäschke Operational Media untersucht und über digitale Kanäle wie Facebook, Kontaktformular oder E-Mail Anfragen an sechs Parteien geschickt. Ein Drittel blieb unbeantwortet.

Untersucht wurde der Wählerservice von CDU, SPD, Die Linke, Grüne und Piraten. Es wurden verschiedene Anfragen gestellt und hinsichtlich Reaktionszeit, Kompetenz und Kommunikationsqualität ausgewertet. In puncto Zuverlässigkeit zeigen die digitalen Kanäle eindeutig noch Optimierungsbedarf, denn nur 31 Prozent aller Anfragen wurden überhaupt beantwortet. Am schlechtesten funktioniert der Bürgerservice über Facebook, etwas besser schneiden die Kanäle Kontaktformular und E-Mail ab. Dafür hat das soziale Netzwerk bei der durchschnittlichen Reaktionszeit mit 18,7 Stunden die Nase vorn.

Auch bei der Kompetenz und Kommunikationsqualität gibt es deutliche Unterschiede. FDP und Linke lagen hier über dem Durchschnitt, wobei die FDP als Gesamtsieger aus der Untersuchung hervorgeht. Die Partei antwortete am zuverlässigsten und auch umfassender als die anderen.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Kundenservice, Kundenbindung, Social Media

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