23.07.2013 | Umfrage

Schlechter Service führt häufig zum Anbieterwechsel

Mehr als die Hälfte der Deutschen zieht weiter, wenn sie mit einem Anbieter nicht zufrieden sind.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Für schlechten Service zeigen deutsche Verbraucher wenig Verständnis. Mehr als die Hälfte der Befragten einer Studie von Service Rating hat aus diesem Grund bereits einen Dienstleister gewechselt. Am schnellsten geschieht dies bei Internet- oder Telefonanbietern.

57 Prozent der Befragten fackeln nicht lange und wechseln den Anbieter, wenn der Service nicht stimmt. Am ehesten wechseln sie Internet- und Telefonanbieter (56 Prozent), Mobilfunkanbieter (51 Prozent) und Energielieferanten (49 Prozent). Zurückhaltender agieren die meisten bei Steuer- oder Vermögensberatung: Nur 13 Prozent haben hier bereits gewechselt.

Der häufigste Wechselgrund ist ein zu hoch empfundener Preis für den gebotenen Service (49 Prozent). Für eine gute Beratung sind einige (19 Prozent) auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Gewechselt wird auch bei nicht erfüllten Erwartungen (18 Prozent) oder fehlerhafter Bearbeitung eines Kundenanliegens (14 Prozent). Sieben Prozent sind außerdem nicht bereit, sich über unfreundliche Mitarbeiter zu ärgern. Wer bleibt, ist meist zu bequem (27 Prozent). 23 Prozent haben außerdem den Zeitpunkt für eine Kündigung verpasst.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Kundenservice

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