26.06.2012 | Studie

Unternehmen kümmern sich kaum um das Datenmanagement

Viele Firmen stehen sich in Sachen Datenmanagement selbst im Weg.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Um den Umgang mit der Vielzahl an Informationen, über die Unternehmen heute verfügen, zu regeln, hat Information Governance in vielen deutschen Firmen inzwischen einen hohen Stellenwert. Eine Studie im Auftrag von Uniserv belegt aber, das längst nicht alle auch entsprechend handeln.

Weil Informationen zu einem wichtigen Kapital von Unternehmen geworden sind, müssen sie entsprechend behandelt werden. Dass dies Kosten spart, Umsätze steigert und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, ist – wie die Studie belegt - in den Unternehmen angekommen. 52 Prozent der Befragten geben an, dass das Thema Information Governance eine wichtige Rolle in ihren Unternehmen spielt. Lediglich sechs Prozent halten das Thema für uninteressant.

Als Treiber werden zumeist Datenqualität, Steigerung der Prozessqualität und Erfüllung von Compliance-Anforderungen genannt. Diese Bewertungen gelten für die Fachabteilungen sowie die IT in großen und kleinen Unternehmen gleichermaßen. Trotz der Akzeptanz der Bedeutung von Information Governance wird sie noch lange nicht überall eingesetzt. Dabei schneiden große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern besser ab als die kleineren. Letztere wollen jedoch bis 2012 nachziehen: 22 Prozent der Befragten dieser Unternehmen planen die Einführung im Laufe des nächsten Jahres. Unter denjenigen, die sich bereits mit Information Governance befassen, zeigen sich 80 Prozent mit der Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilungen zufrieden. 59 Prozent der von Uniserv, einem Anbieter von Data-Quality-Lösungen, Befragten arbeiten in der IT-, der Rest verteilt sich auf Fachabteilungen. 44 Prozent stammen aus Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Database, Datenschutz

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