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Finanzdienstleister bekommen Datensicherheit nicht in den Griff

Auf unsicherem Terrain bewegen sich viele Finanzdienstleister beim Thema Datensicherheit.
Bild: Haufe Online Redaktion

Viele Finanzdienstleister kämpfen mit der Sicherheit ihrer Daten. Einer Studie von Ricoh Europe zufolge hat sich in rund der Hälfte der Unternehmen seit 2009 nicht viel getan. Ein Viertel glaubt sogar, die Sicherheitslage habe sich in den letzten Jahren verschlechtert.

Demnach sehen 47 Prozent der Befragten eine Verschlechterung der Sicherheit ihrer Dokumente und gut ein Viertel ist der Meinung, die Sicherheitslage habe sich seit 2009 sogar noch verschlechtert. Beunruhigend ist auch, dass ein Drittel der Unternehmen offenbar nicht in der Lage ist, den Zugang zu den Dokumenten vollständig zu überprüfen, was bedeutet, dass die Mehrheit der Finanzdienstleister zu wenig Kontrolle darüber hat, wer potenziell auf vertrauliche Informationen zugreifen kann. Und diese Sicherheitslücken bestehen, obwohl 63 Prozent der Unternehmen Managementziele für diese Problematik festgelegt haben.

Probleme gibt es auch beim Kundenservice. Obwohl er gerade in dieser Branche ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu Konkurrenten darstellt, ist es bislang nur einem kleinen Teil der Finanzdienstleister gelungen, ihren Kunden Dokumentenprozesse zur Verfügung zu stellen, die den Kundenbedürfnissen entsprechen (26 Prozent), zur Kundenbindung beitragen (35 Prozent) und neue Kunden bringen (36 Prozent).

Die Studie "Ricoh Document Governance Index 2012" wurde von Coleman Parkes Research im Auftrag von Ricoh durchgeführt.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Database, Finanzwirtschaft, Datenschutz

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