14.07.2014 | Studie

Datenqualität sinkt

Viele Unternehmen haben Probleme, mit der Datenflut umzugehen.
Bild: Veer Inc.

Ist Big Data schuld? Laut der Studie "Datenqualität als kritischer Erfolgsfaktor" von Experian Marketing Services lässt die Datenqualität in den Unternehmen nach.

Der Anteil ungenauer bzw. falscher Daten ist im Vergleich zum Vorjahr von 17 auf 22 Prozent gestiegen. Für Deutschland beziffert Experian den Anteil auf 19 Prozent. Die gängigsten Datenfehler sind unvollständige oder fehlende Daten, veraltete Informationen und fehlerhafte Daten.

Die Hauptursache für fehlerhafte Daten bleiben - wie schon in den vergangenen drei Jahren - menschliche Fehler. 59 Prozent haben diesen Grund genannt. Dies könnte an der manuellen Datenbearbeitung in vielen Unternehmen liegen. Einen Mangel an Kommunikation zwischen den Abteilungen führt ein knappes Drittel der Befragten an. Ein Problem, dass sich durch Big Data wohl noch verschärft. Nicht umsonst beklagt ein Viertel die mangelhafte Datenstrategie des eigenen Unternehmens.

Der am häufigsten für das Sammeln von Daten verwendete Kanal  ist die Website des Unternehmens (73 Prozent), gefolgt von mobilen Anwendungen (Websites, Apps) mit zusammen 71 Prozent. Weitere wichtige Kommunikationspunkte sind das Face-to-Face-Gespräch (60 Prozent) und das Call-Center (54 Prozent).

Bei der ausgehenden Kommunikation liegt die E-Mail mit 38 Prozent vorne, gefolgt von sozialen Medien, dem Mobiltelefon und der Post.

Befragt wurden mehr als 1.200 Mitarbeiter aus dem Database Management von Unternehmen in den USA und Europa.

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Schlagworte zum Thema:  Big Data, Database, CRM, Analytics, Dialogmarketing

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