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So zufrieden sind Außendienstler mit ihren CRM-Systemen

Bei der Verwaltung der Kundenkontakte gehen viele noch ihren eigenen Weg.
Bild: Haufe Online Redaktion

Obwohl viele Versicherungsunternehmen noch immer kein einheitliches CRM-System besitzen, sind 70 Prozent der Außendienstmitarbeiter zufrieden. Laut einer Umfrage des Marktforschers Telemark Marketing in Österreich bearbeiten 36 Prozent ihre Kundenkontakte noch mit ihrem eigenen System.

Mit 19 Prozent nutzen vergleichsweise wenige Versicherungsmakler ausschließlich ein zentrales CRM-System, fast ein Drittel arbeitet sowohl als auch. Auch wenn die Mehrheit mit der vorhandenen technischen Ausstattung weitestgehend zufrieden ist, bleiben Wünsche offen: 43 Prozent wünschen sich neuere, technisch bessere Geräte, wie beispielsweise ein Tablet (35 Prozent), jeder Fünfte würde gerne mit einer besseren Ausstattung arbeiten.

Auch mit der Software ist die Mehrheit einverstanden: 42 Prozent benoten sie mit "sehr gut", 26 Prozent mit "gut". Rund ein Viertel (26 Prozent) ist zufrieden (Note befriedigend) und nur drei Prozent bewerten das System, mit dem sie tagtäglich arbeiten nur mit einem "genügend".

Den dringendsten Verbesserungsbedarf sehen die Befragten bei der Geschwindigkeit (27 Prozent) und der Handhabung. Für 17 Prozent sollte die Software einfacher gestaltet sein, weitere zwölf Prozent wünschen sich mehr Übersichtlichkeit.

Das CRM-System dient der Mehrheit (89 Prozent) als Datenbank, um Interessenten zu selektieren. Fast jeder Vierte kommt damit sehr gut zurecht, fast jeder Vierte kommt zumindest klar.

Befragt wurden 100 Außendienstmitarbeiter verschiedener Versicherungsunternehmen aus ganz Österreich.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, CRM, Finanzwirtschaft

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