09.07.2013 | SEPA

Immerhin jedes vierte Unternehmen ist dabei

Ab dem 1. Februar 2014 gilt der Standard SEPA für Transaktionen. Deutsche Unternehmen sind noch nicht richtig vorbereitet.
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Eins von vier Unternehmen in Deutschland ist bei der Vorbereitung auf SEPA schon weit fortgeschritten oder hat die Umstellung bereits abgeschlossen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Haufe.

Demnach haben etwas mehr als sechs Prozent alle Prozesse bereits auf SEPA (Single European Payment Area) umgestellt, weitere knapp 19 Prozent geben an, die wichtigsten Schritte unternommen zu haben. das geht aus der Umfrage "Sind deutsche Unternehmen auf SEPA vorbereitet" hervor, an der sich 575 Unternehmen beteiligt haben. Zwei Drittel der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben zehn oder mehr Mitarbeiter.

Der hohe Anteil größerer Unternehmen erkläre auch die Diskrepanz zu Zahlen, die die Bundesbank und das Bundesfinanzministerium vor kurzem bekannt gegeben hatten. Insgesamt verfügten nur rund zehn Prozent der Unternehmen in Deutschland über zehn und mehr Mitarbeiter. Den Zahlen der Bundesbank zufolge seien erst 490.000 Gläubigeridentifikationsnummern beantragt worden. Das seien elf Prozent der circa 3,6 Millionen Unternehmen und 600.000 Vereine in Deutschland. Alle diese Organisationen benötigen bis zum 1. Februar 2014 solch eine Gläubigeridentifikationsnummer, soweit sie am Lastschriftverfahren teilnehmen.

Doch auch bei der Umfrage von Haufe wurde deutlich, dass viele Unternehmen die Thematik SEPA noch nicht auf dem Schirm haben. Immerhin mehr als jedes fünfte gab an, keinerlei Planung für die Umstellung auf SEPA zu haben.

Schlagworte zum Thema:  SEPA, Payment

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