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Erst knapp 30 Prozent der KMU nutzen Apps

Apps können Marketern und Vertrieblern das Arbeiten erleichtern. Leider wissen das noch nicht alle.
Bild: Haufe Online Redaktion

Knapp 30 Prozent der deutschen Mittelständler nutzen Apps. Beim Digitalisierungsgrad gibt es also durchaus noch Luft nach oben. Das hat eine Studie der Hochschule Rhein-Waal ermittelt. Eingesetzt werden sie meist zur Kommunikation.

Die Studienautoren um Dr. Franca Ruhwedel wollten wissen, ob der deutsche Mittelstand den Ruf eines Digitalisierungsmuffels wirklich verdient hat. Das Ergebnis: Mit 29 Prozent sind es nicht einmal ein Drittel der Unternehmen, die auf Apps setzen. Jene, die sie bereits nutzen, verwenden sie am häufigsten zur internen und externen Kommunikation (62 Prozent). 50 Prozent dienen sie als Marketinginstrument, in weiteren 40 Prozent unterstützen sie den Vertrieb.

Vorreiter bei der App-Nutzung sind die Branchen Dienstleistung (36 Prozent) und Groß- und Einzelhandel (33 Prozent). Dabei sind es nicht ausschließlich die größeren Mittelständler: Bereits 32 Prozent der Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern setzen Apps inzwischen ein. Immerhin 81 Prozent jener, deren Mitarbeiter noch ohne auskommen müssen, denken über den Einsatz nach.

Mehrwert von Apps noch unklar

An den Kosten liegt es jedenfalls nicht, dass noch so viele Unternehmen hinterher hinken: Nur sieben Prozent der Befragten sehen hierin ein Problem. Demgegenüber stehen knapp 80 Prozent, die angeben, dass ihnen der Mehrwert einer App-basierten Anwendung noch nicht klar ist.

Es liege jedenfalls nicht an der Ignoranz oder dem fehlenden Interesse der Unternehmen, kommentiert Marko Tosic, Geschäftsführer von Theappguys, das Ergebnis. Für den Experten, der die Studenten unterstützt hat, fehlt es den Unternehmen lediglich an Kenntnis, wie man sie effizient einsetzen kann.

An der Studie "Der deutsche Mittelstand – App to date“ haben insgesamt 207 Unternehmen aller Branchen teilgenommen.

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