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Mobile Commerce boomt – (noch) nicht in Deutschland

Bild: Teradata

Mobile Commerce wird künftig die stärkste Umsatzkomponente im E-Commerce sein. Der Mobile-Traffic übertrifft weltweit bereits den Desktop-Traffic, und der Trend geht deutlich in Richtung App. Wie gut die DACH-Region in dem Thema performt, zeigt eine Studie.

Verbraucher verbringen knapp doppelt so viel Zeit mit Apps wie mit Desktop oder dem mobilen Internet. Laut der Studie „Mobile –Shopping Apps in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Statusbericht 2015“ von Teradata sind 96 Prozent der Handelsunternehmen in England mit Apps im Mobile Commerce aktiv. Hingegen beschäftigen sich im deutschsprachigen Raum nur 70 Prozent mit dem Thema.

Mobile Commerce steckt noch in den Kinderschuhen

Nur jedes fünfte Unternehmen im deutschsprachigen Raum nutzt Apps für den aktiven Kundenkontakt. Push-Nachrichten werden sehr unregelmäßig verschickt - 43 Prozent senden täglich mindestens eine Nachricht, rund 14 Prozent zweimal wöchentlich und 43 Prozent nur ein bis zwei Mal pro Monat. Sehr erstaunlich: Kunden erhalten keine Push Nachrichten, um nach einem abgebrochenen Kaufvorgang erneut für den Kauf animiert zu werden.

Apps zeigen Unternehmen, wie ihre Kunden Plattform-übergreifend agieren. Aber nur 14 Prozent der Handelsunternehmen erkennen laut Studie bislang die Chancen der Datennutzung und verlangen einen zwingenden Login in die App. Bei der Vernetzung der App besteht ebenfalls großer Nachholbedarf. Gerade mal 20 Prozent der Apps bieten zum Beispiel eine Verbindung zu Facebook an.

Die komplette Studie finden Sie hier.

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Schlagworte zum Thema:  Mobile Commerce, E-Commerce

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