28.09.2012 | Marktforschung

Mobile Research wird zur festen Größe im Erhebungsmix

Mobile Endgeräte eignen sich insbesondere für die Erhebung unmittelbarer Reaktionen.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Zwei Drittel der Marktforschungsbeauftragten sind offen für Mobile Research. In spätestens zwei Jahren, so das Ergebnis der Studie „Mobile Research Barometer 2012“ von Marketagent.com, werden mobile Endgeräte eine feste Säule im Erhebungsmix der quantitativen Marktforschung sein.

Befragt worden waren 230 deutsche und österreichische Marktforschungsbeauftragte und Kommunikationsexperten. Sie schätzen, dass der Anteil mobiler Befragungen in zehn Jahren etwa 40 Prozent betragen könnte. Die größten Vorteile sehen sie in der Orts- und Zeitunabhängigkeit (64,1 Prozent) der Befragung via Handy, Smartphone oder Tablet. 2020 würden demnach zwei von fünf Interviews über mobile Endgeräte erhoben werden. Ein weiterer Vorteil: Durch kurzfristige Befragungen können unmittelbare Reaktionen erhoben werden (57,1 Prozent). Das macht Mobile Research vor allem für Event-Nacherhebungen (84,8 Prozent) oder POS-Befragungen (64,5 Prozent) interessant.

Hatte im Jahr 2010 erst jeder fünfte befragte Marktforschungsbeauftragte Erfahrungen mit Mobile Research gesammelt, ist 2012 schon jeder Vierte bereits einmal in ein Mafo-Projekt über mobile Endgeräte involviert gewesen. 42 Prozent der Experten zählen die Methode bereits heute zum Standardrepertoire der Markt- und Meinungsforschung.

Mobile Research ist auch ein Thema auf der Fachmesse Research & Results, die am 24. und 25. Oktober in München stattfindet.

Schlagworte zum Thema:  Marktforschung, Mobile, Research, Smartphone

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