| BARC-Studie

Marketing und Vertrieb sind die Vorreiter bei Big Data

Das Kundenbeziehungsmanagement hat in Sachen Big Data die Nase vorne.
Bild: Comstock Images, a division of JupiterImages Corporation

Eine Studie von BARC belegt es: Aktuell sind vor allem Auswertungen, die mehr über die Bedürfnisse, Kaufmotive und das Verhalten der Kunden verraten, einer der wichtigsten Treiber von Big-Data-Initiativen.

Marketing und Vertrieb sind dementsprechend aktuell die Vorreiter bei Big Data: in 25 beziehungsweise 23 Prozent der Unternehmen, in denen Big Data zumindest denkbar ist, sind in diesen Abteilungen Big-Data-Analysen fester Bestandteil ihrer Auswertungen. Gleichwohl finden sich auch in allen anderen Unternehmensbereichen heute schon ausreichend Anwendungsfälle – von der Produktion über das Controlling bis hin zum Personalwesen.

Big-Data-Projekte können die komplette Interaktion mit dem Unternehmen transparent machen, sofern es gelingt, die Daten von den unterschiedlichen Touchpoints aus den Datensilos zu holen, zusammenzuführen und in Gänze auswertbar zu machen. Wo dies der Fall ist, können Unternehmen zielgerichteter und individueller Kunden ansprechen, Abwanderungsverhalten vorbeugen oder auch um neue Kunden gewinnen.

Als wichtigste Vorteile von Big Data sehen die Unternehmen die Untermauerung von strategischen Entscheidungen (69 Prozent), die effektivere Steuerung operativer Prozesse (54 Prozent), ein besseres Kundenverständnis (52 Prozent) sowie Kostensenkungspotenziale (47 Prozent).

Datenschutz und Datensicherheit sind die beiden größten Probleme in den Unternehmen, die schon heute Big-Data-Initiativen in ihren Unternehmensprozessen implementiert haben. Praktisch überall auf der Welt klagen die Unternehmen zudem über fehlende technische und fachliche Big-Data-Expertise.

An der weltweiten BARC-Umfrage "Big Data use cases 2015 - getting real on data monetization" beteiligten sich insgesamt 559 Teilnehmer.

Schlagworte zum Thema:  Big Data, CRM, Database, Marketing, Vertrieb

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