13.02.2015 | Forrester

Marketing und IT tun sich schwer mit der Zusammenarbeit

An einem Strang zu ziehen, wäre besser.
Bild: Stockbyte

IT-Fragen spielen für das Marketing in Zeiten stark datengetriebener Kundenansprache ein wichtige Rolle. Es liegt also nahe, näher an die entsprechende Abteilung heranzurücken. Sollte man zumindest meinen.

Das Verhältnis zwischen Marketing und IT verbessert sich langsamer als man angesichts der aktuellen Herausforderungen wie zum Beispiel Big Data meinen könnte. Dies geht aus einer Analyse von Forrester von Forbes hervor, für die mehr als 300 CMOs und CIOs befragt wurden. Nur rund 50 Prozent der CMOs geben an, dass Software gemeinsam ausgesucht und implementiert wird. Und nur 54 Prozent glauben, dass sie hinsichtlich ihrer Strategien für Marketingtechnologien unterstützt werden.

Zudem deuten die Umfrageergebnisse laut Forrester darauf hin, dass kein Fortschritt erzielt wurde bei der Frage, wie Kundendaten in praktisch nutzbare Erkenntnisse umgewandelt werden können. Obwohl eine einheitliche Sicht auf den Kunden sowohl im Marketing als auch in der IT ganz oben auf der Prioritätenliste steht, verfügen weniger als die Hälfte der Unternehmen darüber.

Doch es gibt auch Positives zu vermelden: Das Vertrauen ineinander wächst. So trauen 56 Prozent der CMOs und 63 Prozent der CIOs der anderen Abteilung zu, ihre Prioritäten zu kommunizieren. Eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Entsprechend trauen 62 Prozent der Marketingleader und 68 Prozent der Tech Managements ihrem Gegenüber.

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Schlagworte zum Thema:  Marketing, Big Data, Dialogmarketing, CRM, Database

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