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Die Zukunft heißt Marketing Automation

Bild: Corbis

Marketing Automation soll es richten: Werbung kommt bei vielen Empfängern nicht mehr an, sie erwarten passende Informationen genau dann, wenn sie sie benötigen. Unternehmen hoffen, mit Marketing Automation den Content passgenau auszuspielen, personalisiert und dank Datenanalyse immer richtig. Zu Recht, meint Dirk Thomas von Digitas Lbi.

In der Digitalbranche steht Content im Zentrum der Marketingaktivitäten. Immer häufiger schlagen Online-Kampagnen fehl, weil Unternehmen wie Marktschreier plakative und nervende Werbebotschaften in die Welt hinaus posaunen. Die Kunden wollen nicht mehr so wie früher bedient werden. Die Tendenz drängt hin zu einer personalisierten Ansprache. Zu Recht fordern die Konsumenten echte Mehrwerte und personalisierte Informationen ein, bevor am Ende der Kaufimpuls den Vertriebserfolg einleiten kann. Worauf kommt es künftig bei der Personalisierung im Marketing an, wenn die Kunden noch deutlicher im Mittelpunkt der Werbung stehen? Welche Schritte sind notwendig, damit die digitale Werbebranche sich noch stärker auf die Automation konzentrieren kann? Sind der Automatisierung Grenzen gesetzt und was bietet die Zukunft?

3.000 Werbekontakte am Tag – und an 4 können Sie sich erinnern

An jedem normalen Tag wird der durchschnittliche Verbraucher mit rund 3.000 Werbekontakten konfrontiert. Aus diesem kommunikativen Feuerwerk filtert Ihr Unterbewusstsein gerade einmal knapp 50 Botschaften heraus, von denen Sie sich höchstens vier merken können. Gemessen an allen Werbemedien im potenzierten Marketing Mix aller Werbetreibenden zeichnen sich exorbitante Streuverluste ab, weil die Verbraucher am Ende doch meistens nur Mercedes, Porsche und Audi als ihnen bekannte Automarken benennen können. Viele einst funktionierende Kampagnenideen sehen schnell alt aus.

Schlagworte zum Thema:  Marketing Automation, Content Marketing, Content, Leadmanagement

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