12.06.2014 | Kundenmanagement

Schweizer Unternehmen mit Defiziten im CRM

Mit einer gefüllten Datenbank allein ist es im CRM nicht getan.
Bild: Haufe Online Redaktion

Schweizer Unternehmen schenken ihren Kunden zu wenig Beachtung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Basler Beratungsunternehmens Yukon Daylight. Dabei wissen 96 Prozent der Befragten durchaus um die Bedeutung von CRM.

70 Verantwortliche aus Marketing, Verkauf und Kundenservice haben die Berater zum Thema CRM befragt. Die Meisten (96 Prozent) geben an, dass sie CRM als sehr wichtig erachten. Umso erstaunlicher, dass lediglich 30 Prozent ihre Kundenpflege als "sehr gut" oder "gut" wahrnehmen.

Kaum anders das Ergebnis bei der Frage nach dem Kundenwissen. 80 Prozent halten eine umfassende Kundendatenbank für außerordentlich wichtig, aber nur 18 Prozent verfügen tatsächlich über alle relevanten Informationen. Auch bei den Themen Verkaufsmanagement, Cross-Channel-Integration, Customer Engagement und Self Services sieht es nicht besser aus. Lediglich beim Feedback-Management ist die Diskrepanz mit 74 zu 46 Prozent etwas geringer, wenn auch nicht optimal.

Das größte Entwicklungspotenzial sehen die Befragten in den Disziplinen Cross-Channel und Online-Integration (70 Prozent), Big Picture (66 Prozent) und in der Definition des Kundenwissens und Schaffung einer zentralen Datenbank (62 Prozent). 

Schlagworte zum Thema:  CRM, Kundenbindung, Database, Big Data

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