In den Unternehmen fehlt es an Know-how, um mit den neuesten Technologien zu arbeiten. Bild: Haufe Online Redaktion

In Sachen Künstliche Intelligenz (KI) stehen die meisten europäischen Unternehmen noch ganz am Anfang. Die Technologie ist vorhanden, doch bei der Umsetzung stehen sie einer SAS-Studie zufolge vor einem Problem: Es fehlen Data Scientists, die die Technologie verstehen und mit ihr arbeiten können.

Die meisten Unternehmen haben der Studie „Enterprise AI Promise“ für die 100 Unternehmen befragt wurden, damit begonnen, die Potenziale Künstlicher Intelligenz für ihr Geschäft zu diskutieren oder bereits mit ersten Projekten begonnen. Allerdings befürchten einige, dass ihr Unternehmen nicht die Mittel besitzt, um die Potenziale überhaupt nutzen zu können.

Das Problem ist nicht die Technologie. Passende Lösungen sind in der Regel verfügbar, vielmehr mangelt es an Data-Science-Know-how, was eine Umsetzung der Technologien schwer bis unmöglich macht. Es gibt noch viel zu wenige Data Scientists - in den Unternehmen und überhaupt.

KI verunsichert viele Unternehmen

Demnach fühlen sich nur 20 Prozent der Unternehmen personell gut aufgestellt, während 19 Prozent noch keine Teams zusammengestellt haben. Entsprechende Personalprogramme und organisatorische Maßnahmen planen 28 Prozent, weitere 32 Prozent wollen Mitarbeitern das nötige KI-Wissen in Weiterbildungen vermitteln.

Dementsprechend verunsichert ist man, wenn es darum geht, die Ergebnisse, die KI-Technologien liefern, zu bewerten. Rund jeder zweite Befragte traut den Ergebnissen nicht.

Als eine weitere Hürde hat die Studie die Infrastruktur ausgemacht. Wirklich gerüstet sehen sich erst 24 Prozent der Unternehmen, ebenso viele halten Updates und Änderungen für erforderlich. 29 Prozent verfügen derzeit über keine KI-geeignete Plattform.

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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, CRM, Künstliche Intelligenz (KI)

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