10.01.2013 | IT-Sicherheit

Kleine Unternehmen unterschätzen die Gefahren von Online-Kriminalität

Auch die IT-Systeme kleinerer Unternehmen geraten ins Visier von Kriminellen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Nur vier von zehn kleinen Unternehmen fühlen sich durch Cyber-Spione oder Datendiebe bedroht. Das Softwareunternehmen G Data hat im Rahmen der Studie "Small Business Security 2012" die IT-Security kleiner Firmen unter die Lupe genommen.

Nicht einmal die Hälfte der mehr als 300 befragten Unternehmen sieht sich demzufolge als Ziel von Datendieben und Malware-Schreibern. Dabei nähmen diese zunehmend auch kleine Unternehmen ins Visier, glauben die Experten von G Data. Immerhin: Die meisten Firmen schützen sich dennoch mit einer Sicherheitslösung, verzichten allerdings auf eine Absicherung vor Schadcode-Apps, Datendiebstahl oder Geräteverlust (75 Prozent). Die Studie offenbart auch, dass die Administration der IT-Infrastruktur in vielen Unternehmen eine Teilzeitaufgabe ist, von mehreren Mitarbeitern übernommen wird oder aber die Geschäftsführung gleichzeitig als Administrator dient. Deshalb sollten nach Auffassung der Experten von G Data die Sicherheitslösungen einfach zu handhaben sein und auch mobile Geräte im Blick haben. 40 Prozent der Unternehmen überlassen diese Aufgaben externen Dienstleistern.

Nach Einschätzung von G Data rücken aber auch kleine Unternehmen zunehmend in den Fokus von Cyber-Kriminellen; jedes sechste befragte Unternehmen hat diese Gefahr bereits erkannt und hält die Schadenwahrscheinlichkeit für hoch. Besonders gefährdet sind dabei mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets, die nur in etwa einem Viertel der Unternehmen mit einer Sicherheitssoftware ausgestattet sind.

Schlagworte zum Thema:  Database, E-Commerce, Mobile Marketing, CRM, Mittelstand

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