10.05.2017 | Handel

Kunden wollen Bonusprogramme mit Crosschannel-Ansatz

Die Mehrheit setzt zwar noch auf die klassische Karte, aber auch andere Kanäle werden gerne genutzt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Auch bei Bonusprogrammen zeigt sich die Vernetzung von On- und Offline-Einkäufen. Anbieter sollten deshalb unbedingt einen Crosschannel-Ansatz verfolgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie über Gewohnheiten und Erwartungen von Kunden im Einzelhandel.

Für die Studie "Zukunft des Einkaufens – Heute und 2030" von Comarch und Kantar TNS wurden 3.000 Verbraucher in Deutschland sowie fünf europäischen Nachbarländern befragt.

Demnach führen 39 Prozent der Befragten die Kommunikation mit dem Anbieter des Bonusprogramms am liebsten online, ebenso viele bevorzugen den Point of Sale im Laden. 18 Prozent nutzen dazu ihr Smartphone, sechs Prozent geben Name und Adresse an. Neun von zehn Nutzern setzen aber auch auf die altbewährte Variante und zücken an der Kasse ihre Kundenkarte.

Bonusprogramme: Von klassischem Brief bis App wird alles erwartet

Die verschiedenen Einsatz- und Nutzungsweisen von Bonuskarten belegen: Von den Anbietern der Programme wird vor allem eins erwartet: ein Crosschannel-Ansatz. Zwar möchte ein Drittel der Befragten, dass Gutscheine und Coupons digital bereitgestellt werden, noch lieber ist vielen jedoch eine E-Mail oder der Besuch einer Website, um Coupons zuhause digital einzusetzen. Jeder Fünfte möchte die Gutscheine wiederum online zugeschickt bekommen, sie dann aber ausdrucken und im stationären Handel einlösen. 30 Prozent freuen sich, wenn sie eine Sendung im Briefkasten finden, nur 15 Prozent nutzen eine App.

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Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, Handel, Multichannel, CRM, E-Commerce

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