| EHI-Whitepaper

Digitalisierung flexibilisiert die Unternehmenskommunikation im Handel

Der Kommunikationsstil wird informeller. Davon sind die Befragten überzeugt.
Bild: Corbis

Die Digitalisierung verändert die Unternehmenskommunikation. Einem Whitepaper des EHI zufolge werden Strukturen und Prozesse flexibler, Hierarchien abgebaut. Unterstützt werden die PR-Abteilungen auch von oben.

Das Thema Digitalisierung ist in den Unternehmen inzwischen hoch aufgehängt. Das zeigt sich auch daran, dass Geschäftsführer ihre PR-Abteilungen bei der Umsetzung unterstützen. Nach dem Fortschritt gefragt, vergeben PR-Verantwortliche eine fünf auf einer Skala von eins bis zehn. Geschäftsführer sind sogar noch ein wenig zufriedener und vergeben im Schnitt 6,18 Punkte. Sie glauben, ihre Mitarbeiter in der Unternehmenskommunikation bei der Umsetzung digitaler Strategien ausreichend zu unterstützen, die PR-Verantwortlichen bestätigen dies weitestgehend.

Digitalisierung soll Austausch unter Mitarbeitern verbessern

Ein Ziel der Digitalisierung der Unternehmenskommunikation ist auch, den Austausch unter den Mitarbeitern zu verbessern. Die Kommunikationsexperten gehen davon aus, dass insgesamt mehr kommuniziert (7,7) und der Stil informeller wird (7,55). Dadurch erhoffen sie sich einen leichteren Wissenstransfer (6,92). Befürchtungen, Kontakte könnten unpersönlicher werden, haben die Befragten weniger (4,04).

Den Einsatz sozialer Medien beurteilen sowohl Geschäftsführer als auch PR-Profis recht positiv. Der offene Informationsaustausch helfe dabei, Unternehmensziele besser zu erreichen (GF 6,84; PR 6,12) und verringere gleichzeitig das Silodenken einzelner Abteilungen (GF 6,59; PR 6,41). Hierarchische Strukturen würden dann auch an Bedeutung verlieren (GF 5,91; PR 5,29). Einer anderen Studie zufolge befassen sich PR-Verantwortliche im Zuge der Digitalisierung auch mit Big Data.

Als wichtigste Voraussetzung, um digitale Strategien umzusetzen, werden neben Know-how (8,4) auch Vertrauen (7,88) von den Kommunikationsprofis genannt. Erst danach folgen auf der Prioritätenliste Ressourcen wie Technologie, Zeit, Personal und finanzielle Mittel. Verbesserungspotenzial erkennen die Befragten bei der Vertrauenskultur, wenngleich diese bereits einigermaßen ausgeprägt sei.

Schlagworte zum Thema:  Unternehmenskommunikation, Digitalisierung, PR

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