20.10.2014 | GfK-Umfrage

Unter Nachhaltigkeit verstehen Verbraucher Umweltbewusstsein

Nachhaltigkeit: Die Mehrheit kann mit dem Begriff etwas anfangen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Mehrheit der Deutschen kennt den Begriff "Nachhaltigkeit". Jeder Vierte verbindet damit vor allem umweltbewusstes Handeln. Für eine Kaufentscheidung ist dieser Aspekt jedoch nur für ein Drittel der Befragten wirklich relevant.

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage können inzwischen 86 Prozent der Bundesbürger mit dem Begriff "Nachhaltigkeit" etwas anfangen und geben an, davon schon einmal gehört oder gelesen zu haben; knapp die Hälfte ist sich dessen sogar ganz sicher. Hatten 2014 bei einer gleichen Befragung noch ein Viertel nie etwas von Nachhaltigkeit gehört, sind es heute nur noch 14 Prozent.

Nachhaltigkeit kein Kaufargument

Jeder Vierte verbindet damit umweltbewusstes Handeln und Wirtschaften. Damit hat dieser Aspekt den früheren Spitzenreiter "Dauerhaftigkeit/lange Lebensdauer" ersetzt (19 Prozent). Auf den Rängen dahinter folgen weitere Umweltthemen: Knapp 19 Prozent heben den Aspekt der Verwendung nachhaltiger Rohstoffe hervor, 15 Prozent nennen das Sparen von Ressourcen und jeder Zehnte assoziiert damit das Recycling von Rohstoffen.

Allerdings: Als Kaufargument funktioniert Nachhaltigkeit nur bedingt. Zwar bestätigen drei Viertel der Befragten, dass es ihnen wichtig ist, dass Produkte und Dienstleistungen nachhaltig erstellt werden, aber nur einem Drittel ist dieser Aspekt sehr wichtig.

Für die Studie „Nachhaltigkeit“ hat die GfK Marktforschung im Auftrag des GfK Vereins mehr als 1.000 Personen ab 14 Jahren repräsentativ befragt. 

Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, CRM, Nachhaltigkeit, CSR

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