21.07.2016 | Digitale Transformation

Fünf Best Practices für Digitalisierungsprojekte

Technologien wie Cloud und Mobility verändern Unternehmen nachhaltig.
Bild: Idey/fotolia

Damit Digitalisierungsprojekte erfolgreich ablaufen und enden, muss einiges beachtet werden, denn mit der Implementierung neuer Technologien ist es nicht getan. Progress stellt fünf Best Practices vor.

Viele Unternehmen haben gerade erst begonnen, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und Strategien zu entwickeln. Dabei lauern allerdings einige Stolperfallen, die den erfolgreichen Abschluss von Digitalisierungsprojekten gefährden können. Folgende Best Practices haben sich laut Progress, ein Unternehmen für Anwendungsentwicklung, bewährt:

Ziele verstehen. Einer der größten Fehler wartet gleich ganz am Anfang und besteht darin, Digitalisierungsprojekte ohne klar definierte Ziele zu starten. Anstatt sich mit technischen Details zu verzetteln, sollten Unternehmen zunächst überlegen, ob ein Digitalisierungsprojekt einen konkreten, messbaren Mehrwert für sie bringt. Dazu sollten sie es anhand der Kriterien Umsatz, Kosten und Risiken bewerten.

Ganzheitlich vorgehen. Unternehmen tendieren häufig dazu, die Digitalisierung in Silos zu denken und anzugehen. Das führt aber nicht zu einer echten Transformation, sondern zu einem Mix aus losgelösten Initiativen, die nur ein marginales Ergebnis liefern. Für eine erfolgreiche Transformation müssen aber Strategie, Prozesse, Technologien und Implementierung aufeinander abgestimmt werden.

Digitalisierungsprojekte brauchen Zeit

Veränderungen akzeptieren. Neue Systeme und Technologien allein werden nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen; sie können ihre Stärken nur entfalten, wenn sie von einem veränderten Verhalten begleitet werden. Deshalb müssten sich die Unternehmen auf eine neue Führungs- und Arbeitskultur einstellen, die von Vernetzung und digitalem Dialog geprägt ist.

Mitarbeiter mitnehmen. Ganz entscheidend für den Erfolg von Digitalisierungsprojekten ist, dass die Unternehmen ihre Mitarbeiter mitnehmen. Sie müssen ihnen erklären, warum auch sie von den Veränderungen profitieren, warum ihre absolute Unterstützung nötig ist und sich das Feedback der Mitarbeiter einholen. Dieser Aspekt wird häufig übergangen und führt zu Frustration, weil die Mitarbeiter den Mehrwert der Digitalisierung nicht sehen, sich übergangen fühlen oder denken, dass sie nicht mit ihren eigenen Zielen übereinstimmt.

Einen langen Atem haben. Unternehmen lassen sich nicht über Nacht transformieren und sie werden auf Hindernisse stoßen und Rückschläge erleben. Deshalb müssen sie beharrlich und geduldig sein – beharrlich in Bezug auf das Erreichen der definierten Ziele und geduldig auf dem Weg dorthin. Auch wenn sie das Gefühl haben, sofort mit allem loslegen zu müssen: Am erfolgversprechendsten ist es, einen Schritt nach dem anderen zu machen.


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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, CRM, Internet der Dinge, Unternehmen

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