24.10.2014 | Finanzwirtschaft

Bankkunden misstrauen ihren Beratern

Schlechtes Zeugnis für Banker: Beraten lassen sich ihre Kunden lieber von anderen.
Bild: Deutsche Bank AG

Laut einer repräsentativen Umfrage des Magazins Reader’s Digest zählt bei Geldanlagen der Rat von Familienmitgliedern deutlich mehr als der von Fachleuten. Mehr als ein Viertel der Befragten verzichtet gänzlich auf Beratung und setzt aufs Bauchgefühl.

Mehr als die Hälfte der über 1.000 Befragten hört demnach eher auf den Rat eines Familienmitglieds als auf den eines Bankberaters. Dem vertrauen mit 40 Prozent deutlich weniger. Für rund ein Drittel (32 Prozent) zählen die Ratschläge aus dem Freundeskreis. Erstaunlich: Mehr als ein Viertel (28 Prozent) verzichtet komplett auf eine Beratung und vertraut stattdessen dem Bauchgefühl.

Frauen suchen in Sachen Geldanlage am häufigsten den Rat von Bruder, Tante oder Cousin, Männer setzen mit 49 Prozent erheblich seltener auf die Kompetenz naher Verwandter. Auch die Rolle des Bankberaters bewerten die Geschlechter unterschiedlich: 46 Prozent der Frauen glauben an ihre Tipps, bei den Männern sind es nur 34 Prozent. 

Schlagworte zum Thema:  Finanzwirtschaft, CRM, Kundenbindung, Kundenservice

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