12.03.2013 | Top-Thema ERP und CRM – Gemeinsam sind sie stark

Integration auf einer Oberfläche

Partner CRM für alle

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Wer mobil alle relevanten Informationen für den Kunden abrufen kann, hat die Nase vorn im Verkaufsgespräch.
Bild: Haufe Online Redaktion

Aus dem ERP kommen Daten zur Verfügbarkeit, Kompatibilität oder Lieferzeit des ausgewählten Produkts. Idealerweise muss der Mitarbeiter dann nicht zwischen zwei Programmen hin- und herspringen, sondern erhält alle Daten hübsch aufbereitet auf einer Oberfläche.

"Eine tiefe Integration (mit Schnittstellen auf Datenbankebene; alternativ sind auch Schnittstellen auf Funktionsebene möglich, die dann allerdings nicht alle Synergien ausschöpfen) von CRM- und ERP-Systemen erleichtert dem Anwender den Zugriff auf alle relevanten Kundendaten – egal ob sie aus der Buchhaltung, der Warenwirtschaft oder dem Kundenmanagement-System kommen", sagt Ralf Preusser, Leiter Produktmanagement CRM bei Sage Software in Frankfurt.

Bessere Informationen für den Kunden

Auch Preusser hat dabei vor allem den Kunden im Blick: Der Zugriff auf die Daten aus verschiedensten Unternehmensbereichen sorge dafür, dass "dem Nutzer alle Informationen zur Verfügung stehen, die er im Gespräch oder bei der Bearbeitung schriftlicher Kundenanfragen benötigt". Die Daten sind immer aktuell und stehen bei Bedarf auch mobil zur Verfügung. "Dadurch vermeiden unsere Kunden viele Rückfragen und sind über Applikationsgrenzen hinweg jederzeit informiert", so Preusser.

Ein Unternehmen, das mit einer integrierten Lösung von Sage die Nagelprobe in der Praxis gemacht hat, ist der Werkzeugmaschinenhändler Peha. Das Unternehmen mit Sitz in Weißenhorn in der Nähe von Ulm verkauft, wartet und repariert vor allem maßgeschneiderte Dreh- und Schleifmaschinen für den zerspanenden Sektor. "Wenn ein Kunde bei uns anruft, öffnet sich automatisch die entsprechende Kundenmaske in unserem CRM-System", sagt Peha-Geschäftsführer Peter Hautmann. Auf diese Weise sieht der entsprechende Mitarbeiter sofort, was der Kunde bisher geordert hat und wo seine individuellen Bedürfnisse liegen. "Wenn er jetzt einen neuen Artikel bestellen möchte, können wir über die Software direkt schauen, ob dieser im Lager vorhanden ist, ohne den Kunden später noch einmal zurückrufen zu müssen", erklärt Hautmann. Bei weniger komplexen Bestellungen, beispielsweise von Ersatzteilen, kann der Peha-Mitarbeiter dann noch während des Telefonats Angebot, Rechnung und Lieferschein erstellen. "Der Servicetechniker nimmt den entsprechenden Artikel unter den Arm und liefert ihn noch am gleichen Tag beim Kunden ab", so der Geschäftsführer. Früher habe der gleiche Vorgang zwei Tage gedauert. "Mit dieser integrierten Lösung kommen wir so schnell wie möglich an alle Informationen, die wir brauchen. Außerdem konnte die Software direkt eingesetzt werden – ohne langwierige Schulungen oder komplizierte Umprogrammierungen", sagt Peter Hautmann.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, ERP, CRM

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