24.07.2014 | Studie

Mehrheit der Entscheider rechnet mit steigenden Ausgaben für Kundenbindung

Es könnten mehr Daten zur Kundenbindung eingesetzt werden.
Bild: kebox - Fotolia

56 Prozent der befragten Entscheider einer Studie von Department One und Goldmedia erwarten steigende bis stark steigende Budgets für Kundenbindungsmaßnahmen. Eine besondere Rolle könnten dabei Datenanalysen spielen. Könnten.

Mehr als 60 Prozent gehen davon, dass eine personalisierte Ansprache und Datenanalysen eine wichtigere Rolle in den kommenden 18 Monaten spielen werden. Eine Stagnation oder gar eine Reduzierung prognostizieren rund die Hälfte der Befragten bei Preisen/Belohnungen sowie Coupons/Vouchers.

Am intensivsten für Marketingzwecke genutzt werden Daten zur eigenen Website (61 Prozent). Daten aus sozialen Netzwerken nutzen 48 Prozent, aus Kundenbindungsprogrammen 45 Prozent. Auf Promotion- bzw. Kassenbon-Daten greifen 44 bzw. 40 Prozent zurück. 37 Prozent bedienen sich bei Customer-Care-Daten.

Als die größte Herausforderung bei der Umsetzung von Kundenbindungsmaßnahmen gaben 57 Prozent der Befragten die schwierige Messbarkeit des Erfolgs an, gefolgt von 49 Prozent der Befragten, die keine Ressourcen zur Umsetzung von Kundenbindungsmaßnahmen haben.

Als Gründe dafür, wieso Daten nicht stärker zur Kundenbindung eingesetzt werden, gaben 54 Prozent der Befragten eine fehlende Datenauswertung an, 50 Prozent unklare Datenschutzregeln und 49 Prozent, dass Daten in unterschiedlichen Silos vorhanden sind.

Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, CRM, Database, Analytics

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